DRK Presseinformationen https://www.drk-lauterbach.de de DRK Tue, 27 Feb 2024 09:28:01 +0100 Tue, 27 Feb 2024 09:28:01 +0100 TYPO3 EXT:news news-158 Thu, 19 Oct 2023 00:00:00 +0200 Freiwillige im Sozialen Jahr /aktuell/presse-service/meldung/freiwillige-im-sozialen-jahr.html Freiwillig engagieren? Ein Soziales Jahr kann der Einstieg sein - z.B. im Familienentlastenden Dienst, Behindertenfahrdienst und als Schul-Teilhabeassistenz

Fertig mit der Schule, 18 Jahre alt, Führerschein und auf der Suche nach einer sinnvollen und herausfordernden Aufgabe? 

Eindrücke sammeln, die beruflich und persönlich weiterbringen und trotzdem Spaß haben, die Zeit bis zum Studium oder bis zur Ausbildung überbrücken –  im FSJ!

Gerne informiert das FED-Team über weitere Einzelheiten und beantwortet Fragen – Ansprechpartnerin ist Fr. Günther, erreichbar unter Tel. 06641 966 318 oder guenther@drk-lauterbach.de.

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news-159 Thu, 19 Oct 2023 00:00:00 +0200 Kinderbetreuung hat freie Plätze /aktuell/presse-service/meldung/kinderbetreuung-hat-freie-plaetze.html Kindergruppe im Betreuungshaus. Erzieherinnen belgeiten die Kinder KinderBetreuung KiBeKo für 1-3jährige Kinder

Die Kindergruppe findet im Betreuungshaus "FEDerleicht" am Kreisverband Lauterbach statt. Erzieherinnen belgeiten die Kinder durch den Vormittag – Spiel und Spaß sind angesagt.

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news-165 Wed, 05 Apr 2023 22:15:38 +0200 Auf Nachwuchssuche /aktuell/presse-service/meldung/auf-nachwuchssuche.html Jahreshauptversammlung des DRK Lautertal blickte auf drei Geschäftsjahre zurück / Vorstand bestätigt HÖRGENAU (eck). Gleich drei Geschäftsjahre wurden jetzt bei der Jahreshauptversammlung des DRK Lautertal abgehandelt, nämlich die Jahre 2019 bis 2022. Ebenfalls wurde ein neuer Vorstand gewählt und als Ergebnis der Zusammenkunft soll sich jetzt wieder verstärkt um neue Mitglieder bemüht werden, besonders im Aktivenbereich.

Aus dem Jahr 2019 berichtete Vorsitzender Dieter Schäfer, dass es nicht gelungen sei, das Jugendrotkreuz zu reaktivieren. Deshalb habe man sich wieder auf die originären Aufgaben im Bereich Sanitätsdienst und Blutspenden gewidmet. Das gesamte Jahr 2020 sei von Corona geprägt worden und die Aufgaben im Bereich Sanitätsdienst und Blutspenden seien merklich zurückgefahren worden. Nicht viel anders sah es dann in 2021 aus, während im März letzten Jahres die Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen werden mussten und man deshalb die DRK-Unterkunft in Eichenrod als Standort für eine Unterbringung gemeldet habe. Diese stehe heute als vorübergehende Notunterkunft weiterhin zur Verfügung. Vor der Sitzung habe sich der Vorstand zu einer Analyse der Gesamtsituation des Ortsvereins getroffen, berichtete Dieter Schäfer außerdem. DRK Hessen, Norbert Södler, regte in der Sitzung an, dass die Menschen persönlich angesprochen werden sollten. Dazu könne man beispielsweise in Dienstkleidung von Haus zu Haus gehen, um Unterstützung für die DRK-Arbeit zu werben. Somit könne es vielleicht auch wieder gelingen, Jugendliche für das DRK-Lautertal zu gewinnen.

Bereitschaftsleiter Uwe Lang erwähnte im Jahr insgesamt 420 ehrenamtliche Stunden, die von zehn Helfern und einem Helfer in Ausbildung im Jahr 2019 bei 22 Einsätzen geleistet wurden. Die gleiche Anzahl kam 2020 zusammen, wobei die acht Helfer und ein Helfer in Ausbildung die Stunden bei 26 Einsätzen schafften. In 2021 waren es wiederum 420 ehrenamtliche Stunden, wobei sich die Anzahl der Helfer auf sechs reduzierte. Hier gab es wieder 26 Einsätze. 2022 kamen 240 Stunden zusammen, wobei sechs Helfer bei den 21 Einsätzen gezählt wurden. Bei den Neuwahlen wurden alle bisherigen Vorstandsmitglieder wiedergewählt.

DER VORSTAND

Vorsitzender: Dieter Schäfer (Maar), Stellvertreter: Marko Peppler (Hopfmannsfeld), Schatzmeister: Uwe Lang (Höckersdorf), Schriftführer: Dieter Schäfer (Maar), Beisitzerin: Tanja Möller (Rebgeshain), Bereitschaftsleiter Uwe Lang (Höckersdorf).

Quellenangabe: Lauterbacher Anzeiger, Ausgabe vom 04-04-2023

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news-164 Tue, 04 Apr 2023 20:59:52 +0200 Helfen seit 66 Jahren /aktuell/presse-service/meldung/helfen-seit-66-jahren.html Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Freiensteinau-Nieder-Moos NIEDER-MOOS (ditt). Das besondere „Jubiläum“ wurde bei der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Freiensteinau-Nieder-Moos durch den stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiter Uwe Lang als Überraschung erst bei seinem Grußwort offenbart: Der Ortsverein kann inzwischen auf eine 66-jährige Geschichte zurückblicken.

Zunächst stattete Bereitschaftsleiterin Jutta Stern ihrem Tätigkeitsbericht über das Jahr 2022 ab. Es war immer noch spürbar beeinträchtigt durch die Pandemie, allerdings deutlich weniger als in den zwei Jahren davor. Dazu zählen vier Blutspendetermine, zu denen mit 80 Spendern weniger als im Vorjahr kamen, ebenso wie die insgesamt 16 Erste-Hilfe-Ausbildungen und diese nicht nur als „normaler Kurs“, sondern zum Beispiel auch für den Führerschein oder zur fachgerechten Handhabung der neu installierten automatischen externen Defibrillatoren, „Notfall-Training“ in Betrieben oder als zusätzliches Angebot bei den Ferienspielen. Insgesamt nahmen 181 Personen daran teil – eine Steigerung. Zudem hat sich neben Jutta Stern mit Laura Pöhlig noch eine weitere junge Ausbilderin gefunden.

Bis zum 31. Mai stand auch die Zusammenarbeit mit dem Ortsverein Grebenhain für das Covid-Test-Zentrum im Fokus. Zusätzliche Dienste wurden bei etlichen Feuerwehr-Übungen, den Orgelkonzerten in Nieder-Moos, beim Senioren-Nachmittag der Großgemeinde Freiensteinau, beim „Traktor-Pulling“ sowie in der Unterkunft für die Ukraine-Flüchtlinge in Alsfeld geleistet, nicht zu vergessen die Präsenz beim Vereinstag in Nieder-Moos und den Feierlichkeiten für „50 Jahre Vogelsbergkreis“.

Jutta Stern betonte, wie viel Geduld alle Bereitschaftsmitglieder im vergangenen Jahr trotz all der Einschränkungen und zusätzlichen Belastungen durch die Vorschriften zur Pandemie bewiesen haben, und dankte für die „tolle Arbeit“, machte aber deutlich, dass beim Roten Kreuz auch in Zukunft noch viele sowohl tatkräftige als auch passive Mitglieder willkommen sind. „Wir finden für jeden eine passende Aufgabe!“

Nach den weiteren üblichen Tagungsordnungspunkten wie Kassenbericht durch Kassenwart Thorsten Schmelz, Entlastung des Vorstandes, Wahl neuer Kassenprüfer und Delegierter für Kreisveranstaltungen stand die Ehrung treuer Mitglieder an. Dazu zählen bei den Aktiven Kurt Schmelz (50 Jahre) und Kathrin Betz (10 Jahre) sowie bei den Passiven Marlis Weitzel (50 Jahre) und Ralf Schiller (25 Jahre), die neben einer Urkunde und entsprechender Ehrennadel vom Ersten Vorsitzenden, Bürgermeister Sascha Spielberger, und Thorsten Schmelz noch mit einem „guten Tropfen“ versorgt wurden. Jutta Stern wurde nachträglich zum erhaltenen Bürgerpreis Oberhessen in der Kategorie „Lebenswerk“ für „Herausragendes Engagement bei der DRK-Ortsgruppe Freiensteinau“ mit Blumen und einem Präsent bedacht. Sie war von der Bereitschaft und dem Vorstand dafür vorgeschlagen worden. Das Grußwort von Martin Oechler, Gemeindebrandinspektor (GBI) der Freiwilligen Feuerwehr Grebenhain, war ebenfalls geprägt von Wertschätzung und Dank, ebenso das von Ortspfarrer Johannes Cunradi, der insbesondere das spontan für den „Kinderkirchentag“ zur Verfügung gestellte Verbandsmaterial dankbar erwähnte. Nach Heiko Lein in Vertretung für den Freiensteinauer GBI lobte Uwe Lang die im vergangenen Jahr im Ehrenamt 2500 geleisteten Helferstunden des Ortsvereins Freiensteinau/Nieder-Moos und erfreute alle Anwesenden unverhofft mit dem 66-jährigen Jubiläum, das er in seinen Unterlagen aufgestöbert hat: Am 13. März 1957 wurde der Ortsverein gegründet. „Das hätten wir dann ja beinahe verschwitzt“, musste so mancher denken, und nach dem Lied „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an ...“ von Udo Jürgens gab es beim anschließenden gemütlichen Beisammensein ausreichend Gesprächsstoff.

EHRUNGEN

Aktive Mitglieder: 50 Jahre: Kurt Schmelz; 10 Jahre: Niko Bröning, Kathrin Betz und Yvonne Karl-Orth.

Passive Mitglieder: 60 Jahre: Walter Eichenauer und Otto Rausch; 50 Jahre: Marlis Weitzel; 40 Jahre: Heike Bolender, Klaus Deuchert, Waldemar Deuchert, Irene Ruppel und Reinhold Schneider; 25 Jahre: Marga Möller, Ralf Schiller, Thomas Müller, Hannelore Haddonochi, Ursula Knapp und Werner Schuster.

Quellenangabe: Lauterbacher Anzeiger, Ausgabe vom 04-04-2023

Fotos: Ditte von Dietze


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news-163 Wed, 08 Mar 2023 23:18:09 +0100 DRK schließt Testzentren /aktuell/presse-service/meldung/drk-schliesst-testzentren.html Kreisverband Lauterbach stellt Betrieb zum Monatsende Feb. 2023 ein / Über 148.000 Tests durchgeführt / Lob und Dank an Ortsverbände
LAUTERBACH (ws). Mit dem Ablauf des Monats beendet auch der Kreisverband Lauterbach des Roten Kreuzes eine Herkulesaufgabe. Das Corona-Testzentrum an der Hohen Bergstraße in Lauterbach sowie das Testzentrum in Schlitz stellen ihre Arbeit ein, nachdem das Bundesgesundheitsministerium in Absprache mit den Bundesländern fast alle Test- und Maskenpflichten zum 1. März auslaufen lässt.
Seit dem 13. März 2021 hat das DRK nahezu an jedem Tag Schnelltests mit den entsprechenden Zertifikaten angeboten, nur an wenigen Tagen wurde pausiert. Insgesamt wurden so in den knapp zwei Jahren vom Kreisverband mehr als 148.000 Tests durchgeführt, wobei hiervon 12.200 positiv ausfielen. Seit dem 22. April 2021 wurden auch PCR-Tests angeboten für diejenigen, die zuvor einen positiven Schnelltest hatten. Von diesen 5100 PCR-Tests waren dann 4700 positiv, berichteten Kreisgeschäftsführer Ralf Dickel und Sonja Wiegel.

Bis zu 500 Tests am Tag

Dickel hob insbesondere das Engagement der Ortsverbände hervor, die es ermöglicht hätten, das Testangebot stets der Nachfrage der Bevölkerung anzupassen und flexibel und schnell auf die sich ständig ändernden Vorgaben und Bestimmungen zu reagieren. Das Testzentrum in Lauterbach war ständig in Betrieb, mit einer zwischenzeitlich kurzen Pause auch das Testangebot in Schlitz und zum Höhepunkt der Testnachfrage gab es auch in Grebenhain ein Zentrum.
In diesen wurden teilweise bis zu 500 Personen am Tag getestet, zu den Spitzenzeiten waren bis zu 60 Mitarbeiter eingespannt, zuletzt waren im Test-Team noch rund 20 Mitarbeiter aktiv, berichtet Sonja Wiegel. Hier waren Studenten, Schüler und auch Senioren in einer Nebenbeschäftigung eingebunden, viele Helfer wurden aus dem Kontingent der ehrenamtlichen Helfer rekrutiert. Wobei die Beanspruchung dann schon an die Grenze der Belastbarkeit ging, als beispielsweise neben einer starken Nachfrage nach Corona-Tests dann die Hilfseinsätze zur Flutkatastrophe im Aartal zu schultern waren.
Die gute Stimmung im Team habe dafür gesorgt, dass alle Herausforderungen hätten gemeistert werden können. Denn auch unter den Mitarbeitern habe es kurzfristig Ausfälle wegen Krankheit und nicht vorhersehbarer Ereignisse gegeben, wobei dann die Kollegen, über Whatsapp informiert, schnell eingesprungen seien. Schwierigkeiten waren auch zu meistern, wenn etwa das Internet einmal ausgefallen war, denn da hakte es mit der Datenübermittlung. Auch wenn zwischendurch das System einmal überlastet gewesen sei, habe es keine negativen Erlebnisse mit gestressten Bürgern gegeben.
So wie es immer wieder neue Vorgaben und befristete Bestimmungen gab, so wurden auch die Abläufe und die Teststation selbst angepasst. Nach dem Start im Gebäude war das Testzentrum in Lauterbach schnell an die frische Luft verlegt worden, mit entsprechendem Schutz vor der Witterung. Lange Zeit leistete dabei ein von der Stadt Lauterbach zur Verfügung gestellter Weihnachtsmarkt-Stand gute Dienste.

Wirtschaftlich in Ordnung

Corona hat die Arbeit des Roten Kreuzes insgesamt verändert, viele Kontakte laufen jetzt online, die Terminreservierung über PC und Smartphone hat sich bewährt, das System der Onlinebuchung ist akzeptiert. Das Telefon als Fernmeldemittel ist dagegen an seine Grenzen gestoßen.
Mitarbeiter im Testzentrum haben dabei das Rote Kreuz und seine Aufgabenvielfalt erst kennengelernt. Und sind dann bei der Stange geblieben, um ehrenamtlich oder im Nebenjob bei einem der Servicebereiche mitzuwirken oder gar hauptamtlich beim DRK eine berufliche Zukunft zu finden. „Die Erstattung der Kosten sank von anfangs 18 Euro auf zuletzt acht Euro je Test, das ist wirtschaftlich in Ordnung gewesen“, versicherte Geschäftsführer Dickel. Löcher in die Kasse wurden also nicht gerissen.

WEITERE TESTZENTREN IM VOGELSBERGKREIS

Auch der DRK-Kreisverband Alsfeld beendet die Arbeit in seinen drei Testzentren in Alsfeld, Homberg und Mücke am 28. Februar.
Insgesamt sind dort über 196.000 Antigen-Schnelltests und fast 16.000 PCR-Tests von den rund 70 DRK-Mitarbeitenden in den letzten zwei Jahren durchgeführt worden. Dabei lag die Spannbreite an täglichen Testungen zwischen nur 47 am 27. Oktober 2021 und 935 am 30. Januar 2022. Durchschnittlich hatten rund 4,5 Prozent aller Probanden ein positives Testergebnis.
Personen, die nach dem 28. Februar einen anerkannten Corona-Antigen-Schnelltest benötigen, müssen sich diesen entweder über ihren Hausarzt oder in den Apotheken besorgen. (gkr)

Quellenangabe: Lauterbacher Anzeiger, Ausgabe vom 25-02-2023

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news-162 Sat, 25 Feb 2023 00:09:00 +0100 Ukrainehilfe des DRK Schlitz /aktuell/presse-service/meldung/ukrainehilfe-des-drk-schlitz.html Am 24. Februar, anlässlich des Jahrestages des Überfalls Russland auf die Ukraine, fand eine Mahnwache am Löwendenkmal in Lauterbach statt. Der Friedenslöwe am Berliner Platz wurde mit der Flagge der Ukraine in blau und gelb eingehüllt mit der Aufschrift „Nie wieder Krieg“.

Die Veranstaltung wurde von Soroptimist International (SI) Lauterbach-Vogelsberg organisiert und fand nach schönen sonnigen Tagen am Freitag dann ausgerechnet bei eiskaltem Regen statt. Aber auch bei schlechtem Wetter begleitete der Chor »conTAKTe« unter der Leitung von Sabine Pöhlmann die Veranstaltung, umrahmt von Glockengeläut der evangelischen Kirche um 17:00 Uhr.

Ein großes Sparschweinchen wurde vom Publikum mit Spenden gefüttert, die der Ukrainehilfe des DRK Schlitz zufließen. Die unverminderte Solidarität  mit der tapferen Bevölkerung in der Ukraine verdient jede nur mögliche Unterstützung. Seit nun einem Jahr kämpft die Ukraine mit ungebrochenem Mut für Freiheit, Menschenrechte und Demokratie. Eine eigene Webseite informiert über die Aktionen von Soroptimist International.

Alle Menschen, die ihre Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung, ihr Entsetzen über Russlands völkerrechtswidrigen Angriff ausdrücken möchten, können Ihren Beitrag leisten.  Auch die kleinste Spende hilft und zählt, damit nicht Gewalt und Terror gegen Recht und Freiheit obsiegen.

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news-161 Mon, 02 Jan 2023 16:05:35 +0100 Hoch hinaus mit dem DRK /aktuell/presse-service/meldung/hoch-hinaus-mit-dem-drk.html Ortsverein Grebenhain stellt einzige Drohnenstaffel im Kreis / Landrat übergibt Ovag-Spende.

GREBENHAIN (red). Das DRK Grebenhain will und kann hoch hinaus: Der Ortsverein stellt nämlich die einzige Drohnenstaffel im Vogelsbergkreis, für die jetzt ein industrieller Multikopter angeschafft werden kann – dank einer Spende der Ovag in Höhe von 10.000 Euro, die Landrat Manfred Görig überreichte. „Es gibt die vielfältigsten Einsatzmöglichkeiten für solche Drohnen, vor allem aber bei Großschadenslagen ist es wichtig, auch den Blick von oben auf das Geschehen zu haben“, betonte der Landrat.

„Drohnen spielen im Bevölkerungsschutz eine immer größer werdende Rolle“, unterstrichen auch die DRK-Vertreter. Da ist natürlich an erster Stelle das Luftbild von großen und komplexen Schadenslagen zu nennen, aber eben auch der Einsatz von Infrarotkameras oder speziellen Messgeräten sowie der Transport von Geräten, Medikamenten und anderen Hilfsmitteln.

Die Massenkarambolage auf der Autobahn, eine Gasexplosion oder ein Waldbrand – das sind die typischen Szenarien, bei denen Drohnen zum Einsatz kommen. Drohnen werden auch genutzt, um Einsatzkräfte im unwegsamen Gelände sicher zur Einsatzstelle zu bringen. Aus der Luft können natürlich auch vermisste Personen gesucht werden. Und versteckte Wärmequellen oder Glutnester sind ebenfalls von oben auszumachen.

„Wir als DRK kleben nicht nur Pflaster“, so Roy Schött, der das Projekt kurz vorstellte. „Wir sind auch für den Technik-Freak interessant.“ Denn der Drohnen-Staffel gehören neben der Führungskraft ein Techniker für die Bildauswertung und das Streamen von Live-Videos, ein Sichter und ein Pilot an. Wer Interesse an der Mitarbeit hat, egal ob Neuling oder mit Drohnen-Erfahrung, kann per E-Mail Kontakt aufnehmen: bereitschaftsleitung@drk-grebenhain.de

Die Drohnenstaffel kann übrigens auch von anderen Hilfsorganisationen wie der Feuerwehr, dem THW und natürlich anderen DRK-Ortsvereinen angefordert werden.

Quellenangabe: Lauterbacher Anzeiger, Ausgabe vom 29-12-2022

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news-160 Sat, 10 Dec 2022 00:11:26 +0100 Großes Angebot – viel zu tun /aktuell/presse-service/meldung/grosses-angebot-viel-zu-tun.html DRK-Kreisverband Lauterbach gibt einen Überblick über seine Angebote, die von zahlreichen Vogelsbergern in Anspruch genommen werden. LAUTERBACH (ar). Die Jahreshauptversammlung des DRK-Kreisverbandes Lauterbach findet jedes Jahr in einer anderen Kommune statt – in diesem Jahr war Lauterbach dran, um Rückblick auf das vergangene Jahr zu halten. 

Vorsitzender Bernhard Ziegler machte den Anfang und ließ ein paar Zahlen aus dem Jahr 2021 Revue passieren: In den 31 Blutspendeterminen wurden 3.815 Blutspender sowie 177 Erstspender begrüßt. Weiterhin wurden 133 Erste Hilfe-Kurse auf Kreisverbandsebene durchgeführt – um nur einen kleinen Teil der zahlreichen Aufgaben und Angebote des DRKs zu nennen. Durch einen Mitgliederschwund von 90 Personen kann das DRK nur noch auf einen Fördermitgliederstand von 2.693 verweisen.

Als nächstes ergriff Yvonne Schäfer für den Bereich Sozialarbeit das Wort: „Das Jahr 2021 war auch für den Bereich der Sozialen Arbeit noch sehr geprägt von Corona und den dazugehörenden Verordnungen und Einschränkungen, der Angst vor Ansteckung und Erkrankung sowie einem hohen Aufwand für entsprechende Hygienemaßnahmen.“ In den Bereich fallen „Offene Hilfen für Menschen mit Behinderungen und/oder Pflegebedarf und deren Angehörige im Vogelsbergkreis“, die Frühen Hilfen, das Kurswesen mit Familienbildung und Gesundheitskursen sowie Menüservice und der Hausnotruf. 700 Menschen nutzen monatlich den Hausnotruf, der Menüservice lieferte 15.541 Menüs aus. „Elf Gesundheitskurse haben stattgefunden in Lauterbach, Schlitz, Eichenrod, Ulrichstein und Nieder-Moos, und das, obwohl nur von August bis Oktober Kurse möglich waren.“, ergänzt Yvonne Schäfer. Auch Familienkurse und die Kleinkindergruppe wurden 2021 durchgeführt. „Für die Frühen Hilfen, also Familien mit Kindern bis drei Jahre, war es ein schwieriges Jahr. Angst und Zurückhaltung standen den tatsächlichen Bedarfen und Nöten entgegen und so kamen nicht so viele Maßnahmen zustande, wie sinnvoll gewesen wären – nur zwölf neue Maßnahmen fanden statt.“ 

Der größte Bereich der Sozialen Arbeit ist der der Offenen Hilfen, wie Yvonne Schäfer zusammenfasste: Es waren 120 Teilhabeassistenten in 24 Schulen im Kreis im Einsatz, inklusive acht Schulalltagsbegleitern in acht Projektschulen. „Der Bedarf an beiden Begleitmodellen steigt und die Jugendhilfe im Vogelsbergkreis steht vor einer großen Herausforderung“, so Schäfer. Der familienentlastende Dienst (FeD) mit seinen gut 180 Mitarbeitenden in Betreuung und Begleitung, koordiniert von sechs Sozialpädagoginnen im Büro, konnte rund 380 Menschen mit Behinderungen und deren Familien unterstützen. Einige weitere nahmen aus Angst vor Corona keine Leistungen in Anspruch und pausierten. „Es gab feste Gruppenangebote und immer die Möglichkeit, sich selbst zu überlegen, was man gerne tun möchte, sich mit einem Freund zu verabreden und dann mit einem Begleiter des FeD seine Freizeit zu gestalten. Das Angebot wird vermehrt angenommen, aus Corona-Gesichtspunkten und weil es individueller gestaltet werden kann.“ 

Der Rot-Kreuz-Beauftragte des Kreisverbandes Gerno Hanitsch übernahm stellvertretend für Björn Keilwerth den Bericht der Kreisbereitschaftleitung: Angefangen mit üblichen Veranstaltungsdiensten, die 2021 wieder stattfinden konnten, zählte er den Betrieb der Corona-Teststellen auf, Dienste im Impfzentrum, Fort- und Weiterbildungen sowie 69 Einsätze und insgesamt 11.954 Helferstunden aller Ortsvereine. Dabei kann das DRK auf 126 Helferinnen und Helfer zurückgreifen. Natürlich vergaß Hanitsch in seinem Bericht nicht das Hochwasser im Ahrtal, wo das DRK ebenfalls vor Ort war, um zu helfen. 

Einen Überblick über die Auslandsarbeit gab Thomas Müller: „Transporte mit eigenen Fahrzeugen waren auch weiterhin nicht möglich. Planung von Genehmigungsverfahren und Personal gestalteten sich zeitlich sehr schwierig, da immer wieder mit Lockdowns gerechnet werden musste. Sicherheit war hier nur durch Speditionsaufträge wie im Jahr 2020 gegeben.“ So gingen zwei Transporte nach Focsani. „Wir danken allen DRK-Kreisverbänden, insbesondere unserer DRK-Kreisgeschäftsstelle in Lauterbach, allen Organisationen und Behörden, den zahlreichen Firmen und sozialen Einrichtungen in Deutschland sowie den vielen Menschen, die uns in diesen vielen Jahren vertrauten und unterstützten. Ganz besonders danke ich den Helferinnen und Helfern für die vielen Stunden. Es verging auch im Jahr 2021, trotz der Pandemie und den Lockdowns, keine Woche, in der nicht für die Hilfsgütertransporte ehrenamtlich sortiert, gepackt und hart gearbeitet wurde. “ 

Paul Schimanski berichtete für das Jugend-Rotkreuz (JRK). „Stand heute gibt es zwei JRK-Gruppen im Kreisverband, in Grebenhain und Lauterbach. Dazu muss man leider sagen, dass nur die Gruppe in Grebenhain zurzeit aktiv ist. Die Gruppe in Lauterbach liegt nach den Corona-Auswirkungen momentan brach. Dazu kommt das Problem fehlender Gruppenleiter. Man sucht hier bereits nach einer Lösung, um auch in Lauterbach wieder ein JRK anbieten zu können.“ Eine Jugendgruppe in Schlitz befinde sich ebenfalls im Aufbau. Schulsanitätsdienste gibt es an der Alexander-von-Humboldt Schule, der Schule an der Wascherde (pausiert, Elternzeit der Lehrkraft), der Gesamtschule Grebenhain und der Grundschule Herbstein. Seit dem 1. April 2022 besteht auch ein Kooperationsvertrag mit der Gesamtschule Schlitz.

EHRUNGEN 

Keine Jahreshauptversammlung ohne Ehrungen: Die Verdienstmedaille in Bronze erhielten Waltraud Ertl, Ortrud Oestreich, Jürgen Seibert und Udo Roßdeutscher. Waltraud Ertl trat 1965 in das DRK ein und ist seit diesem Zeitpunkt aktives Mitglied. Ortrud Oestreich trat 1973 in das DRK ein; Jürgen Seibert ist seit nunmehr 49 Jahren aktives Mitglied im DRK. Udo Roßdeutscher ist seit nunmehr 30 Jahren als Erste-Hilfe-Ausbilder für des Kreisverbands tätig. Alle Geehrten haben sich in den unterschiedlichsten Positionen sehr um das DRK verdient gemacht. 

Gerno Hanitsch wurde außerdem mit der Verdienstmedaille in Silber ausgezeichnet. „Gerno Hanitsch ist sicherlich in Sachen DRK ,familiär‘ vorbelastet, denn sein Vater Karl-Heinz Hanitsch war über 30 Jahre JRK-Leiter im DRK-Kreisverband Lauterbach. In diesem Zeitraum fand auch Gerno Hanitsch den Weg zum JRK. Das Eintrittsdatum ins JRK lässt sich exakt auf den 10.06.1966 terminieren.“ In der Folge entwickelte sich Gerno Hanitsch auch zu einer Stütze in der Jugendarbeit. Im Jahr 1972 absolvierte er eine Ausbildung zum JRK-Gruppenleiter. 1979 erwarb Gerno Hanitsch den Lehrschein für Erste-Hilfe. Doch als Steckenpferd des Dipl-Ing. für Elektrotechnik entwickelten sich eher die Bereiche Fernmeldedienst und Funktechnik. Gerno Hanitsch ist seit 1985 der Fernmeldebeauftragte des Kreisverbandes. Um das Bild der Rot-Kreuz-Persönlichkeit Gerno Hanitsch abzurunden, ist noch zu erwähnen, dass er seit 2004 Rot-Kreuz-Beauftragter des Kreisverbandes und seit 1997 als stellvertretender Vorsitzender der Ortsvereins Lauterbach im Amt ist.

Quellenangabe: Lauterbacher Anzeiger, Ausgabe vom 09-12-2022

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news-155 Thu, 25 Apr 2019 00:50:47 +0200 Breit gefächerte Leistungen /aktuell/presse-service/meldung/breit-gefaecherte-leistungen.html DRK Lauterbach zieht Bilanz und bestätigt Vorstand / 55 Aktive waren 8250 Stunden im Einsatz

LAUTERBACH (ws). Seit mehr als 130 Jahren ist das Rote Kreuz aktiver Bestandteil des sozialen Lebens in Lauterbach. So manche Sportveranstaltung beispielsweise ist ohne die ehrenamtliche Begleitung durch den Sanitätsdienst des DRK gar nicht denkbar. Zu den klassischen Einsätzen und Übungen im Rettungsdienst und Katastrophenschutz oder die monatlichen Blutspende-Aktionen kommen noch ein breit gefächertes Leistungspaket sozialer Dienste und gesellschaftliches Engagement, das vom Jugendrotkreuz bis zum Seniorenclub reicht. Selbst Aktivitäten im Breiten- und Gesundheitssport stehen auf dem Programm. Lauterbachs DRK-Ortsvereinsvorsitzender Thomas Falk und die einzelnen Fachwarte legten so zur Jahreshauptversammlung im Saal des „Posthotels Johannesberg“ eine umfangreiche Leistungsbilanz vor.

Die Neuwahlen des Ortsvereinsvorstands brachten keine Veränderungen. Jeweils einstimmig wurde das Team um Thomas Falk in ihren Ämtern bestätigt. Der rührige Vorstand und die aktiven Sparten des Ortsvereins ernteten für ihre Arbeit denn auch viel Lob vom Kreisverband, der durch Kreisbereitschaftsleiter Björn Keilwerth und Kreisgeschäftsführer Ralf Dickel vertreten war. Eine Kraftanstrengung im vergangenen Jahr war die Anschaffung eines neuen Rettungswagens (RTW). Somit verfügt der DRK-Ortsverein über neun Fahrzeuge und zwei Anhänger, die allesamt von den Aktiven gewartet und gepflegt werden müssen.

Die Arbeit wird von 55 aktiven Männern und Frauen geleistet, die im Jahr 8250 Stunden im Einsatz waren, wie Bereitschaftsführer Sebastian Schrimpf bilanzierte. Eine enge Verbindung besteht dabei zum Eissport, wobei hier 47 Veranstaltungen betreut wurden. Aber auch bei 17 Reitturnieren wachte das Lauterbacher DRK über die Gesundheit der Sportler. Zu den Höhepunkten im Dienstkalender zählten der Prämienmarkt, der Ironman in Frankfurt, acht Heimspiele der Eintracht in der Commerzbankarena, zwei Motorsportveranstaltungen, das Modellflugfest „Am Steines“ oder das Stadtfest in Schlitz. Selbst als Einsatzleitung von Radsportveranstaltungen ist das Lauterbacher DRK gefragt. Bei großen Übungen waren die Lauterbacher ebenso gefordert wie bei einem Silage-Unfall im hohen Vogelsberg oder einem Hochwasser-Einsatz in Alsfeld.

Marika Groß berichtete von 13 Blutspende-Terminen in Lauterbach und drei weiteren in Herbstein. Hier wurden 1278 Spender, darunter 71 Erstspender, betreut. Entgegen dem Trend stieg die Zahl der Blutspender im Verantwortungsbereich der Lauterbacher Helfer an. Erfreulich sei auch das starke Engagement des Jugendrotkreuzes bei den Blutspende-Terminen.

Paul Schimanski berichtete über die zahlreichen Aktivitäten der jungen Rotkreuzler und dankte dem früheren Landtagsabgeordneten Kurt Wiegel, der zu einer Flughafen-Besichtigung nach Frankfurt eingeladen hatte. Schon seit längerem arbeitet das Jugendrotkreuz mit den Schulen zusammen. Dem Schulsanitätsdienst der Alexander-von-Humboldt-Schule gehören 36 Jugendliche an, mit der Schule an der Wascherde wurde jetzt ebenfalls ein Sanitätsdienst gegründet.

Ein umfangreiches Programm bietet auch der Seniorenclub, in dem sich regelmäßig zwischen 20 und 30 Teilnehmer treffen. Mal gibt es einen Vortrag zu aktuellen Themen, mal wird ein erlebnisreicher Ausflug unternommen, wie Christa Graf berichtete. Sie dankte auch den Helfern aus anderen Verantwortungsbereichen bei der Organisation der Seniorenveranstaltungen, wobei die gegenseitige Unterstützung offensichtlich zu den Stärken der Lauterbacher DRK-Ortsvereinigung zählt.

VORSTAND UND GEEHRTE

Vorstand: Vorsitzender Thomas Falk, stellvertretender Vorsitzender Gerno Hanitsch, Bereitschaftsleiter Sebastian Schrimpf, Kasse Sonja Wiegel, Schriftführer Michael Greb, Bereitschaftsärztin Dr. Denise Furdu-Schrimpf, Jugendrotkreuz Paul Schimanski und Philipp Stehling. Kassenprüfer: Katharina Meinhard und Lars Krüger.

Ehrungen: Für jeweils fünf Jahre im aktiven Rot-Kreuz-Dienst wurden Cosmina Erofei und Oliver Mitze ausgezeichnet. 

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news-154 Thu, 28 Mar 2019 02:01:30 +0100 „Arbeitsreiches Jahr“ /aktuell/presse-service/meldung/arbeitsreiches-jahr.html Hauptversammlung der DRK-Bereitschaft Freiensteinau/Nieder-Moos / Zahl der Blutspender gestiegen

NIEDER-MOOS (gst). „Das Jahr 2018 war wieder ein arbeitsreiches Jahr mit vielen interessanten Terminen und Einsätzen, aus denen wir immer gesund und munter zurückgekehrt sind“, war am Anfang des Tätigkeitsberichtes der DRK-Bereitschaft Freiensteinau/Nieder-Moos zu hören, für den Bereitschaftsleiter Alexander Betz und Bereitschaftsleiterin Jutta Stern verantwortlich zeichneten. Damit wurde den Mitgliedern bei der Jahreshauptversammlung deutlich gemacht, dass die Aktiven wieder viele Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet haben. Nicht nur diesem Personenkreis wurde gedankt, sondern auch langjährigen Mitgliedern für die finanzielle Unterstützung der Rot-Kreuz-Arbeit. Mit Bürgermeister Sascha Spielberger wurde auch die Situation im Hinblick auf die Garagensituation Nieder-Moos besprochen, wo Sanierungsarbeiten notwendig seien und das Feuchtigkeitsproblem angegangen werden soll. Ein wichtiges Thema war auch die Psychosoziale Notfallvorsorge (PSNV), der zukünftig eine verstärkte Aufmerksamkeit zukommen wird.

Die Informationen von Bereitschaftsführer Alexander Betz zeigten deutlich die Aktivitäten der Helfer auf. Bei den vier Blutspendeterminen ergab sich mit 744 Konserven eine Steigerung um 34 und die Zahl der Spender erhöhte sich um 30 auf 775. Dabei fiel aber die Zahl der Erstspender um fünf auf 30. Im Bereich der Breitenausbildung wurden 13 Erste-Hilfe-Ausbildungen durchgeführt und dabei 166 Personen ausgebildet. Erfreut bilanzierte Alexander Betz, dass die zehn Bereitschaftsabende gut besucht waren. Von der Bereitschaft wurden rund 110 verschiedene Termine wahrgenommen, was bedeutete, dass rein rechnerisch jeden dritten Tag ein Mitglied der Bereitschaft aktiv gewesen war. Dabei seien insgesamt rund 2600 Stunden angefallen, die einer Leistung von rund 52 000 Euro entsprächen. Wieder sprach er die Notwendigkeit der Mittelbeschaffung an und verwies auf Altkleidercontainer im Ortsbereich. Bei dem im Jahr 2015 erhaltenen Stromanhänger wurden im letzten Jahr Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Um weiterhin all diese Arbeit leisten zu können, würde er sich über neue Mitglieder freuen, wie Betz versicherte.

Kreisbereitschaftsleiter Uwe Lang hatte mit dem Vorsitzenden Bernd Decker die dankbare Aufgabe übernommen, die Ehrungen durchzuführen. Aktiv: Jutta Stern (40 Jahre); Thorsten Schmelz (30), Heidi Klein (25), Barbara Hammermann (5). Passiv: Michael Berting und Christa Holzapfel (25 Jahre); Marlis Heß (40); Heinrich Rühl und Werner Greb (50).

Link zum Artikel im E-Paper:
https://epaper.mittelhessen.de/issue.act?issueId=139583&newsitemId=10692761&token=HxN51DWzY73F1Ghcj2nTtQ

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news-153 Thu, 06 Sep 2018 14:37:00 +0200 Ein starkes buntes Jahr geht zu Ende! /aktuell/presse-service/meldung/ein-starkes-buntes-jahr-geht-zu-ende.html Erfahrungsbericht über das Freiwillige Soziale Jahr beim Familienentlastenden Dienst in Lauterbach LAUTERBACH. Nach ihrem Schulabschluss entschied sich die 20-jährige Sophie Wahl für ein Freiwilliges Soziales Jahr bei Familienentlastenden Dienst (FED) des Deutschen Roten Kreuzes in Lauterbach und erlebte dabei ein Jahr voller neuer Erkenntnisse, Begegnungen und Erfahrungen. In einem Erfahrungsbericht schildert sie die Eindrücke des bunten Jahres, den wir hier im Wortlauf wiedergeben.

„Nach dem Schulabschluss stehen dir so viele unbekannte Möglichkeiten zur Verfügung. Ich entschied mich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim Deutschen Roten Kreuz in Lauterbach. Es war für mich ein Jahr voller neuer Erkenntnisse, Begegnungen und Erfahrungen.

Für mich ging es in diesem Jahr darum, viele Tätigkeiten zu leisten, die ich ohne das FSJ vielleicht niemals erlebt hätte. Ich konnte viel Lernen. Eine meiner Aufgaben war die Unterstützung eines Grundschulkindes als Teilhabeassistentin, sowie nachmittags die Betreuung von beeinträchtigten Schulkindern. Ich wurde auch als Haushaltshilfe in Familien zum Wäsche waschen und Einkaufen eingesetzt sowie für Fahrdienste von Jung bis Alt. Teilweise durften wir FSJler gemeinsam Aufgaben erledigen und im Büro helfen.

Ich konnte in diesem Jahr mehr an Lebenserfahrung sammeln, als in meiner gesamten Schulzeit. Der Umgang mit Kindern sowie mit beeinträchtigten Menschen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Was ich vorher nicht gedacht hätte, da ich in dem Bereich keinerlei Erfahrungen hatte. Auch wenn ich kein sonderlich sozialer Mensch bin, taten mir die verschiedenen menschlichen Erfahrungen sehr gut und werden mich weiterhin positiv prägen. Dinge wie Konflikte lösen oder unbekannte Orte im Vogelsberg finden, wurden im laufe der Zeit zu einem Kinderspiel.

In unsrer FSJ Gruppe hatten wir regelmäßig Seminare, bei denen wir uns mit anderen FSJlern getroffen haben. Dort hatten wir Zeit, um uns auszutauschen und über das Erlebte zu sprechen. Wir durften uns interessante Themen aussuchen, die wir anschließend in den Seminaren behandelten. Mit unserer FSJ Gruppe ging die Abschlussfahrt nach Berlin, was mir immer in schöner Erinnerung bleiben wird.

Das FSJ war für mich eine Auszeit nach dem ganzen Schulstress und bot mir eine Vorbereitung auf dem weiteren Weg. Vor einem Jahr hatte ich, wie so viele Menschen keinerlei Ideen welchen Weg ich gehen soll. Jetzt habe ich einen Plan, den ich verfolgen werde. Für mich war das eine tolle Zeit, die ich nicht missen möchte.“

Text und Bild: oberhessen-live.de vom 21-07-2018

Link zum Artikel im E-Paper:

www.oberhessen-live.de/2018/07/21/ein-starkes-buntes-jahr-geht-zu-ende/

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news-151 Mon, 03 Sep 2018 15:37:00 +0200 Jahreshauptversammlung des DRK-Kreisverbandes Lauterbach e.V. /aktuell/presse-service/meldung/jahreshauptversammlung-des-drk-kreisverbandes-lauterbach-ev.html Auch das Rote Kreuz leidet unter Mangel an Fachkräften BERNSHAUSEN. Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des DRK-Kreisverbandes Lauterbach e.V. traf man sich im Dorfgemeinschaftshaus von Bernshausen. Hier konnte der Kreisvorsitzende Bernhard Ziegler auf eine große Zahl von Abordnungen der Ortsvereine und Bereitschaften blicken. Unter den Gästen auch Landrat Manfred Görig, Hessens DRK-Präsident Norbert Södler, Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer, Stadtbrandinpektor Frank Göbel und Kriminaldirektor Andreas Böhm von der Polizeidirektion Lauterbach.

Bevor sich der umfangreichen Tagesordnung gewidmet wurde, gedachte die Versammlung der Verstorbenen mit einer Gedenkminute. Vorsitzender Ziegler ging im Anschluss sogleich auf das Geschäftsjahr 2017 ein. Zu den wichtigen Terminen gehörten unter anderem 60 Jahre DRK-Ortsverein Freiensteinau-Nieder-Moos und ein Einsatz „Bombenentschärfung”in Frankfurt. An Investitionen wurden im zurückliegenden Jahr 119 000 Euro getätigt. Betreffs Mitgliederentwicklung, derzeit sind es 2646, musste leider ein Rückgang hingenommen werden. Es folgten Einblicke aus der „Aktiven-Arbeit” von Bianca Muth. Die Bereitschaften und Ortsvereine leisteten im vergangenen Jahr rund 23.350 Stunden ehrenamtliche Arbeit bei den Dienstabenden, diversen Sanitätsdiensten und sonstigen Veranstaltungen. Dies sei eine beachtliche Leistung. Aufgeteilt ergebe sich das folgende Bild: Lauterbach 8.200 Stunden, Nieder-Moos 2.500 Stunden, Grebenhain 8.300 Stunden, Schlitz 3.883 und Lautertal 467 Stunden.

Einblicke in die Arbeit des Jugendrotkreuz kam von Alexander Knobloch in Vertretung für Philipp Stehling. Das JRK des OV Lauterbach hat aktuell 38 Mitglieder, hiervon sind 25 aus dem Schulsanitätsdienst des AvH Lauterbach, das JRK des OV Grebenhain hat zur Zeit 35 Mitglieder, hiervon sind 18 aus dem Schulsanitätsdienst an der Oberwaldschule in Grebenhain. Das Jugendrotkreuz des Ortsvereins Schlitzerland ruht seit diesem Jahr.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier:

https://www.drk-lauterbach.de/fileadmin/user_upload/news/2018/20180901-TZ-Seite_6-Schlitzer_Bote_drk.pdf

Text und Bild: Schlitzer Bote vom 01-09-2018

Verlag Parzeller GmbH & Co. KG 

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news-152 Thu, 19 Jul 2018 13:06:00 +0200 Lob für un­er­müd­li­chen Ein­satz /aktuell/presse-service/meldung/lob-fuer-unermuedlichen-einsatz.html VER­SAMM­LUNG Bürg­er­meis­ter Die­ter Schä­fer neu­er Vor­sit­zen­der des DRK-Orts­ver­bands Lau­ter­tal / Um­fang­rei­cher Tä­tig­keits­be­richt trotz we­ni­ger ak­ti­ver Mit­glie­der EI­CHEN­ROD (gst). Der DRK-Orts­ver­band Lau­ter­tal hat ei­nen neu­en Vor­sit­zen­den. Der bis­he­ri­ge Amt­sin­ha­ber Hei­ko Stock über­gab das Amt des Vor­sit­zen­den an Bürg­er­meis­ter Die­ter Schä­fer. Stock war nicht der Ein­zi­ge, der aus dem Vor­stand aus­ge­schie­den ist. Auch die bis­he­ri­ge Stell­ver­tre­te­rin Edith Won­dra (En­gel­rod) und Bei­sitz­erin El­ke Kalb­fleisch (Ei­chen­rod) ver­zich­te­ten auf ei­ne Wie­der­wahl. So­mit er­gab sich nach den Neu­wah­len fol­gen­des Bild: Vor­sit­zen­der Die­ter Schä­fer (Maar), Stell­ver­tre­ter Mar­ko Pep­pler (Hopf­manns­feld), Schatz­meis­ter Uwe Lang (Hö­ckers­dorf), Schrift­füh­rer Die­ter Schä­fer (Maar), Bei­sitz­erin Tan­ja Möl­ler (Reb­ges­hain). Eben­falls ge­wählt wur­den die De­le­gier­ten für die Kreis­ver­samm­lung am 27. Au­gust in Berns­hau­sen. Die­se sind El­ke Kalb­fleisch (Ei­chen­rod), Die­ter Schä­fer (Maar), Han­na Lang (Hör­ge­nau) und als Er­satz­per­son Hei­ko Stock (Hör­ge­nau).

Dem al­ten Vor­sit­zen­den Hei­ko Stock oblag es, Edith Won­dra und El­ke Kalb­fleisch für ih­re lang­jäh­ri­ge Vor­stands­ar­beit zu dan­ken. Die­se hat­ten seit Grün­dung des DRK-Lau­ter­tal Vor­stands­ar­beit ge­leis­tet. Es sind in­zwi­schen über 40 Jah­re ge­wor­den. Auch Die­ter Schä­fer ließ es sich nicht neh­men, mit ei­nem Prä­sent zu dan­ken.

Im wei­te­ren Ver­lauf der Sit­zung in der DRK-Un­ter­kunft in Ei­chen­rod bi­lan­zier­te Be­reit­schafts­füh­rer Uwe Lang in sei­nem Tä­tig­keits­be­richt sie­ben Mit­glie­der in der Be­reit­schaft, wo­bei fünf Per­so­nen aus sei­nem Wohn­ort Hö­ckers­dorf kom­men. Bei den vier durch­ge­führ­ten Blut­spen­de­ter­mi­nen in Ul­rich­stein und En­gel­rod mit 276 Blut­spen­dern stan­den 25 Frei­wil­li­ge Hel­fer zur Ver­fü­gung. Des­halb sei von je­dem Ein­zel­nen ein ge­hö­ri­ges Maß an Auf­op­fe­rungs­be­reit­schaft und Ein­satz­freu­de nö­tig ge­we­sen, um all die ge­for­der­ten Auf­ga­ben er­fül­len zu kön­nen. Auf­grund der we­ni­gen ak­ti­ven Mit­glie­der wur­den kei­ne re­gel­mä­ßi­gen Be­reit­schafts­aben­de durch­ge­führt. Es wur­de aber der Sa­ni­täts­dienst am Ro­sen­mon­tag in Hör­ge­nau ge­stellt und auch das Trak­tor­pul­ling in Schlech­ten­we­gen wur­de mit ei­nem Hel­fer be­glei­tet. Mar­ko Pep­pler führ­te ver­schie­de­ne Er­sthel­fer-Aus­bil­dun­gen bei der Feu­er­wehr und im Kreis­ver­band durch.

DRK-Kreis­ge­schäfts­füh­rer Ralf Di­ckel, der dem neu­en Vor­stand gra­tu­lier­te und den Ver­ab­schie­de­ten dank­te, ver­wies auf den Be­reich Er­sthel­fer-Aus­bil­dung, wo in 222 Er­ste-Hil­fe-Kur­sen 2424 Teil­neh­mer aus­ge­bil­det wur­den – ei­ne Stei­ge­rung um 361 im Ver­gleich zum Vor­jahr. Da­zu hät­ten auch die Aus­bil­der des DRK-Orts­ver­eins Lau­ter­bach maß­ge­blich beige­tra­gen. Im Rah­men der Teil­ha­be­as­sis­ten­zen in Schu­len wür­den der­zeit 100 Schü­ler im ge­sam­ten Vo­gels­berg­kreis von Schot­ten bis Schlitz und von Hom­berg/Ohm bis Frei­en­stei­nau be­treut. Durch den Fa­mi­li­en­ent­las­ten­den Dienst (FED) wur­den im ver­gan­ge­nen Jahr ins­ge­samt 285 Fa­mi­li­en (Vor­jahr: 266) im Vo­gels­berg­kreis un­ter­stützt. Im Be­reich der Frü­hen Hil­fen wa­ren es in 2017 ins­ge­samt 41 Fa­mi­li­en. „Sie ha­ben durch ih­ren un­er­müd­li­chen Ein­satz da­zu beige­tra­gen, dass die Auf­ga­ben, die an uns im Jahr 2017 her­an­ge­tra­gen wor­den sind, so her­vor­ra­gend be­wäl­tigt wer­den konn­ten. Da­für ei­nen herz­li­chen Dank an die Be­reit­schafts­lei­tung“, so Di­ckel an­er­ken­nend.

 Text und Bild: Ralf Dickel. 19-07-2018

 

Link zum Artikel im E-Paper:
https://epaper.giessener-anzeiger.de/issue.act?issueId=117462&newsitemId=9734809&token=z3DOldqww26AsPznG8fd6w

 

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news-9 Fri, 27 Apr 2018 15:00:00 +0200 Bei Bombenentschärfung im Einsatz /aktuell/presse-service/meldung/bei-bombenentschaerfung-im-einsatz.html Hauptversammlung - Vielfältige Aufgaben des DRK-Ortsverbandes Grebenhain - Defibrillatoren für alle Ortsteile

GREBENHAIN . Mit einem nicht unerheblichen Mittelaufwand schaffte der DRK-Ortsverband Grebenhain im letzten Jahr ei­nen Defibrillator an, der im Foyer der Sparkassenzweigstelle untergebracht ist. Damit die lebensrettende Technik sachgerecht eingesetzt werden kann, boten die DRK’ler der Bevölkerung die Möglichkeit, den Einsatz des Defibrillators zu üben. Doch nur sechs Personen nahmen das Angebot an. Dies erfuhren die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsver­bandes Grebenhain. 

Aber der Vorstand will weiterhin dieses Angebot an die Bevölkerung machen, denn nach und nach werden wohl Defibrillato­ren in allen Ortsteilen stationiert werden. Obwohl diese relativ einfach zu bedienen sind, kann eine Einweisung bei einem Ein­satz sehr hilfreich sein. DRK-Vorsitzender Sebastian Stang ging in seinem Jahresbericht darauf ein und erwähnte weiterhin die Nachzahlung für Stromkosten, wobei ein Vorwärmgerät im Rettungswagen für den höheren Stromverbrauch verantwortlich war. Auch mit Reparaturen an Fahrzeugen beschäftigte sich der Vorstand. Die Mitglieder waren fleißig beim Streichen der Räumlichkeiten. Angeschafft wurden Rucksäcke und ein Materialschrank. Damit die wichtige Arbeit des DRK auch zukünftig angeboten werden kann, ist die Mitgliederwerbung unabdingbar.

Die stellvertretende Bereitschaftsführerin Ivonne Backes nannte 31 Aktive Mitglieder in der Bereitschaft und verwies auf einen Einsatz, bei dem eine Betreuung geleistet wurde, um die Zeit zu überbrücken, bis der Pflegedienst übernehmen konnte. Ein wei­terer Einsatz war bei der Bombenentschärfung in Frankfurt. Durch den Sanitätsdienst wurden 28 Einsätze professionell abgear­beitet und dabei 134 Behandlungen und sechs rettungsdienstliche Transporte durchgeführt. Die meisten der 3323 Helferstun­den wurden für die Ausbildung verwendet. Weiterhin wurden vier Blutspendetermine mit 460 Teilnehmern durchgeführt und im Rahmen der vielen Tätigkeiten wurden von den Mitgliedern insgesamt 8301 Stunden ehrenamtliche Arbeit verrichtet. Mit den Fahrzeugen wurden 7145 Kilometer zurückgelegt.

Aus dem Bereich des Jugendrotkreuzes berichtete Michael Schad. Er nannte 15 aktive Mitglieder. 2017 wurden im Bereich der Notfalldarstellung und der JRK-Gruppenarbeit mehr als 930 Stunden, unabhängig von Bereitschaftsaktivitäten, geleistet. Die Jugendlichen befassten sich mit den Themen Erste Hilfe und weiterführende Maßnahmen. Der richtige Umgang mit Materi­al und Hilfsmitteln wurde geübt, außerdem befasste man sich mit Datenschutz und Patientendokumentation sowie mit dem Um­gang mit Anhänge- und Ausweiskarten.

DRK-Kreisvorsitzender Bernhard Ziegler ehrte Sascha Opitz für fünf Jahre aktiven Dienst und für 15 Jahre Andreas Müller. Ihre Ehrung für fünf Jahre aktiven Dienst bekommen Matthias Mötzung, Christian Hausmann, Paul Weber und Philipp Müller nachgereicht. Bernhard Ziegler sah es als wichtig an, dass der Umgang mit dem Defibrillator geübt werden sollte. Aber auch die Zeit, bis das Gerät zum Einsatz kommen kann, müsse überbrückt werden.

Kreisbereitschaftsleiterin Bianca Muth stellte fest, dass nur durch die Unterstützung der Aktiven das DRK weiter der verlässli­che Partner sein könne. Deshalb sei es wichtig, auch die angebotenen Weiterbildungen zu besuchen. DRK-Geschäftsführer Ralf Dickel dankte den Ausbildern, die insgesamt 222 Erste-Hilfe-Kurse abgehalten haben und dabei 2224 Teilnehmer zu ver­zeichnen hatten, was gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 361 bedeute. Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Bernd Klein dankte für die gute Zusammenarbeit und wünschte sich vielleicht die eine oder andere gemeinsame Übung, was aber im Hinblick auf die geleisteten Stunden verständlicherweise nicht immer umzusetzen sei.

Text und Bild: Erich Stock, Artikel aus dem Gießener Anzeige v. 27-04-2018

 

https://epaper.giessener-anzeiger.de/issue.act?issueId=111765&newsitemId=9475031&token=Z-15ockHhPW6Fh5ML3hUbw

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news-149 Thu, 20 Jul 2017 23:17:00 +0200 Der FED ist ein Aushängeschild /aktuell/presse-service/meldung/der-fed-ist-ein-aushaengeschild.html LAUTERBACH - (gst). Viele Menschen haben daran mitgewirkt, dass vor 20 Jahren der Familienentlastende Dienst (FED) in Lauterbach seine Arbeit aufnehmen konnte. LAUTERBACH - (gst).
Viele Menschen haben daran mitgewirkt, dass vor 20 Jahren der Familienentlastende Dienst (FED) in Lauterbach seine Arbeit aufnehmen konnte. Auch wenn nicht alle Mitverantwortlichen genannt wurden, zeigte sich bei der Geburtstagsfeier, dass die Bereitstellung dieses Angebotes für Menschen mit Behinderung aber auch für deren Angehörige vielen eine Herzensangelegenheit ist. Gefeiert wurde in den Räumlichkeiten des DRK-Kreisverbandes Lauterbach, wo der FED sein Domizil hat. Viele Gäste, die sich im Laufe des Tages einfanden, dokumentierten damit ihre Verbundenheit. Andere wiederum wollten sich über das Angebot informieren oder einfach nur gemeinsam feiern.

Ein vielbeachtetes Geburtstagsgeschenk kam dabei von Annette Bösand. Sie hatte mit viel Liebe eine große Handtasche gestrickt, auf der in großen Buchstaben "FED" zu lesen war. Diese wird sicher einen Ehrenplatz finden. Annette Bösand reihte sich damit in die Reihe vieler ein, die den FED nutzen und ihre Dankbarkeit durch die Unterstützung bei der Ausrichtung der Geburtstagsfeier zeigten. Sozialarbeiterin Yvonne Schäfer, praktisch Chefin des FED, gab einen Überblick über die Entstehungsgeschichte: "Am gleichen Tag vor 20 Jahren gaben Klaus Märker und Monika Stein den Startschuss für den FED hier im Vogelsbergkreis.

Und damit wurde auch ein neues Kapitel in der Geschichte des Kreisverbandes Lauterbach begonnen." Beifall brandete auf als sie ausführte: "Knapp 280 Teilnehmer und knapp 200 Mitarbeiter zählt unser System. Es ist also ein richtig großer Laden geworden." Deshalb danke sie allen, die als kleine Rädchen die Sache am Laufen hielten. Nur gemeinsam könne man soviel bewegen.

DRK-Kreisvorsitzender Bernhard Ziegler betonte: "20 Jahre FED ist eine Erfolgsgeschichte, die ich so nicht vermutet hätte." Monika Stein sei sehr rührig gewesen und habe so das Beste daraus gemacht. Man hätte nie gedacht, dass der FED sich zum größten Geschäftsbereich entwickeln könnte. Als man in die neue Unterkunft gezogen sei, habe sich Stein noch ein neues Haus gewünscht, was umgesetzt und auch mit Leben erfüllt worden sei. Erfreulich sei auch, dass man Vogelsberg weit gemeinsam mit dem Kreisverband Alsfeld agiere. Ein Mann der ersten Stunde war der Vorsitzende des DRK-Landesverbandes Hessen, Norbert Södler, damals noch Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes.

Norbert Södler wusste aus der Anfangszeit zu berichten, dass seinerzeit der Vogelsbergkreis einen Träger für ein solches Projekt gesucht hatte. "Klaus Märker und ich haben die Köpfe zusammengesteckt und uns gefragt: Trauen wir uns das zu? Wir waren uns einig, wenn wir anfangen und wenn wir uns den Menschen und den Jugendlichen annehmen, dass wir es dann auch durchhalten müssen", sagte Södler und erinnerte damit, dass die Entscheidung damals nicht leichtgefallen, aber zweifelsohne richtig gewesen sei. "Mit Recht könnt Ihr das 20-jährige Jubiläum feiern, denn der FED ist ein Aushängeschild im Vogelsbergkreis bei den DRK-Kreisverbänden. FED in der Form macht nur Ihr. Es waren schon Vertreter anderer Kreisverbände hier, um sich zu informieren. Darauf könnt Ihr stolz sein", lobte er.

Erhard Höpp von der Lebenshilfe Vogelsbergkreis dankte für 20 Jahre Arbeit mit behinderten Menschen "Es ist normal, verschieden zu sein", warb er um Verständnis für behinderte Mitmenschen. Und wenn man nach 20 Jahren aufgefordert werde, weiterzumachen, sei das eine große Anerkennung.

Quellenangaben: Text und Bilder von Erich Stock aus dem Lauterbacher Anzeiger Ausgabe 20.07.2017

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news-15 Sun, 25 Jun 2017 18:30:00 +0200 DRK-Ortsverein Schlitzerland steht unter neuem Vorstand „Was hindert uns daran das zu tun, was wir vor anderen erwarten?“ /aktuell/presse-service/meldung/drk-ortsverein-schlitzerland-steht-unter-neuem-vorstand-was-hindert-uns-daran-das-zu-tun-was-wir-vor-anderen-erwarten.html Schlitz. Nach 18 Jahren erster Vorsitzender, davor noch sechs Jahre im Amt als Rechner, macht insgesamt knappe 25 Jahre, sagte am Freitag der langjährige erste Vorsitzende des DRK-Ortvereins Schlitzerland, Thomas Müller, dem Vorstand „Tschüss!“. „Berufliche Fortbildung (Studium), Privatleben, lassen einfach keine Zeit mehr dieses Amt angemessen auszuüben. Auch haben sich die Zeiten verändert. Alles werde komplizierter und benötigt einfach mehr Zeit und neuzeitliches Handeln. Dafür benötige man Ruhe und auch Verständnis, welches man in letzter Zeit immer weniger findet. Ein frischer Wind, durch einen neuen Vorstand könne einen Verein wieder nach vorne bringen.“ Er, Müller, bleibe dem DRK als einfaches aktives Mitglied, ohne besondere Position erhalten. Neben Thomas Müller legten auch die zweite Vorsitzende, Juliane Jobst, und Schriftführer Dominik Mertinat ihre Ämter nieder. Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsverein Schlitzerland im Vereinsheim Auf der Zinn konnte der erste Vorsitzende, Thomas Müller, neben aktiven und passiven Mitgliedern, in Vertretung für Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer, Stadtrat Hans-Helmut Dickert, den Kreisgeschäftsführer Ralf Dickel, den Kreisbereitschaftsleiter Björn Keilwerth, den Vorsitzenden des Fördervereins im ACS, René Burkard, vom Kirchenchor Ober-Wegfurth Elisabeth Alles sowie vom DRK-Ortsverein Hünfeld Herrn Freudenberg begrüßen.

Bevor die Tagesordnung weiter abgehandelt wurde, wurde in einer Schweigeminute allen aktiven und passiven Rotkreuzkameradinnen und –kameraden, die im vergangenen und in diesem Jahr gestorben oder verunglückt sind, gedacht. Besonders gedachten die Anwesenden den Helferinnen und Helfern anderer Rot-Kreuz-Nationen und Hilfsorganisationen, die in den weltweiten Krisenherden ihre ehrenamtliche Arbeit mit dem Leben bezahlen mussten. Auch für die 22 Todesopfer und 59 Verletzten von Manchester wurde innegehalten.

Jahresbericht des Vorsitzenden

Das DRK, Ortsverein Schlitz, ist mit 52 Prozent gemeinnützig und mit 48 Prozent gewerblich. Altkleidersammlung und Blutspenden gelten von Seiten des Staates als gewerblich. Der Ortsverein hat per 31.12.2016 583 passive Mitglieder. In 2016 wurden folgende soziale Aktivitäten getätigt oder sich daran beteiligt: Spende eines mobilen Defibrillators an die LMAH, Unterstützung der Kinderkrebshilfe Schlitz (Burgenlauf), Mitarbeit im Seniorenbeirat der Stadt Schlitz durch Josef Mattauschowitz, Beteiligung an sozialen Veranstaltungen für den Seniorenbeirat (Rollstuhleinsätze). Hier ging sein Dank an Josef Mattauschowitz, Karl Happel sowie den DRK-Kreisverband Lauterbach, 6 x Blutspenden und die Auslandsarbeit. Thomas Müller bedankte sich zum Ende im Namen des Vorstandes bei allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz. Des Weiteren beim DRK-Kreisverband Lauterbach unter der Geschäftsleitung von Ralf Dickel. Das größte Dankeschön ging an Josef Mattauschowitz, die gute Seele des DRK. Leider kann er, bedingt durch gesundheitliche Probleme, die Arbeiten beim DRK nicht mehr bewältigen. Er werde dem DRK sehr fehlen, so Müller.

Jahresbericht der Bereitschaftsleitung

Die Bereitschaftsleitung, so Karl-Heinz Dürr, besteht aus 20 Mitgliedern. Von diesen sind elf aktiv, für die anstehenden Gruppenabende wurden 432 Stunden aufgewandt. Folgende Aufgaben wurden von der Bereitschaft geleistet: Fahrten für die Flüchtlingshilfe und den Senioren, Sanitätsdienst bei Rallye Vogelsberg, EH-Ausbildung bei der Fa. Gluck, Sanitätsdienst beim Pfingstlauf in Hutzdorf, beim Scheunenbrand in Ützhausen wurde die Betreuung übernommen, Kartturnier des ACS, Fußballturnier der Volksbank, Sportfest in Mackenzell, Reitturnier in Hünfeld Essensausgabe beim Hessentag, Schlitz feiert, Übung des Betreuungszuges, RSC-Lauf Hünfeld – Dammersbach, Disco im Freibad usw. Die Containerleerung bei den Altkleidern erfolgt alle 14 Tage. Hier wurden in 2016 ca. 42 Tonnen Altkleider und 3,2 Tonnen Schuhe gesammelt. Außerdem wurden vier Tonnen für Rumänien aussortiert. Hierfür wurden 290 Stunden aufgewandt. In 2016 wurden sechs Blutspendetermine durchgeführt, drei in Schlitz und drei in Unter-Schwarz. Insgesamt kamen hier 1000 Mehrfachspender und 76 Erstspender. Von 98 Helfern wurden hierfür 1100 Stunden geleistet. Dürr bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern, die in der Bereitschaft ihren Dienst leisten, bei den Damen des Kirchenchores Ober-Wegfurth, dem Kreisverband und dem Vorstand für die gute Zusammenarbeit.

Bericht Auslandsarbeit

Im Jahr 2016 wurden zwei Hilfsgütertransporte (16. Bis 23. März und 12. bis. 19. September) von der DRK-Gemeinschaft der Kreisverbände Lauterbach und Hünfeld ausgeführt. Die Gesamttransportmenge betrug im Jahr 2016 23 Tonnen in einem geschätzten Warenwert von 28.884,35 Euro. Die Hilfsgüter bestanden wieder aus Bekleidung, Kuscheltieren, Lebensmitteln, Kinderwagen, Fahrrädern, Schuhen und vielem mehr. Unter anderem konnte wieder vom DRK Kreisverband Lauterbach Opel Agila zur Verfügung gestellt und übergeben werden. Über 8500 ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden dafür aufgebracht. Bis zum 31.12.2016 wurden insgesamt 20 Hilfsgütertransporte nach Rumänien durchgeführt. Zusätzlich wurden zu den Hilfsgütertransporten in Rumänien, an den dortigen Fahrzeugen umfangreiche Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Die Erhaltung der dortigen Logistik ist eine weitere wichtige Arbeit, um die soziale Arbeit weiterhin auszubauen und zu festigen. Die Lebensumstände haben sich, im Gegensatz zu den Vorjahren durch die Kontinuität der Hilfen, in den sozialen Einrichtungen des Roten Kreuz von Focsani weiterhin gebessert. Die humanitäre Arbeit der vorherigen Jahre entwickelte Ressourcen und erbrachte hervorragende Erfolge. Auch im Jahre 2017 wird das DRK weiter in Rumänien helfen. Der erste Transport war bereits schon wieder vor Ort (31.3. bis 9. April). –„Zivilisation bedeutet, sich gegenseitig zu helfen von Mensch zu Mensch, von Nation zu Nation“.

Bericht des Jugendrotkreuz

Das JRK, so Carina Happel, hat per 31.12.2016 neun Mitglieder, drei Jungs und drei Mädchen, im Alter von 11 bis 16 Jahren. Getroffen wird sich jeden 1. und 3. Samstag von 14.30 bis 16.00 Uhr im DRK-Heim Auf der Zinn. Zu den Themen der Nachmittage gehören theoretische und praktische Erste Hilfe, Notfalldarstellung über Mimen und Schminken, Unterstützung von Erste-Hilfe-Kursen bei Fa. Gluck in Queck, Kartslalom des Schlitzer ACS, Besuch der Rettmobil in Fulda, Dienst beim 1. Hutzdorfer Pfingstlauf, Unterstützung der Kinderkrebshilfe Schlitz beim Burgenlauf. Das Jugendrotkreuz steht in sehr enger und gemeinschaftlicher Kooperation mit dem Schulsanitätsdienst der IGS Schlitzerland. Neun Mitglieder des JRK sind Mitglieder beim Schulsanitätsdienst.

Für das Jahr 2017 ist ein Info-Tag mit Mitgliederwerbung für das JRK und den Schulsanitätsdienst geplant. Dazu soll auch die Schlitzer Bevölkerung eingeladen werden. Des Weiteren ein Notfalldarstellungslehrgang gemeinsam mit dem Schulsanitätsdienst, Teeausgabe beim Trachtenfest u. v. m. Carina Happel bedankte sich am Schluss ihrer Ausführungen bei allen Mitgliedern, dem Vorstand des DRK für die finanzielle Unterstützung, der Bereitschaft für die gute Zusammenarbeit bei allen Diensten.

Finanzen

Nach den ausführlichen Berichten der einzelnen Abteilungen standen die Berichte der Finanzen an. Hier ist Wilma Dürr Herrin der Zahlen. Die Bilanzen und der Haushalt für 2017 lagen für jedermann einsehbar auf den Tischen und wurden einstimmig verabschiedet. Von den gewählten Kassenprüfern Sonja Ebel und Bianca Dürr wurde der Rechnerin eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt.

Vorstandswahlen

Nach insgesamt knapp 25 Jahren Vorstandsarbeit legte Thomas Müller sein Amt nieder. Die zu besetzenden Ämter wurden mit folgenden Personen besetzt: 1. Vorsitzender wurde Karl-Heinz Dürr, 2. Vorsitzender Karl Happel, die Finanzen werden weiterhin von Wilma Dürr verwaltet, das Schriftliche erledigt Bianca Dürr, als Beisitzer wählte die Versammlung Christiane Wedler, Rudi Glotzbach und Elias Dittewich. Im Rahmen der Bereitschaftsleiterwahl wurden Carina Happel als Bereitschaftsleiterin und Damian Hohmeier als Bereitschaftsleitung in ihren Ämtern bestätigt. Zu neuen Kassenprüfer wurden Thorsten Sippel und Susi Steinacker gewählt, vertreten werden sie von Alexandra Schmitt. Die Wahl als Delegierte für die Kreisversammlung fiel auf Karl-Heinz Dürr, Carina Happel, Karl Happel, Wilma Dürr und Tanja Steinacker als Ersatz.

„Gäste haben das Wort“

Stadtrat Hans-Helmut Dickert übermittelte die herzlichsten Grüße von Bürgermeister Schäfer. Er, Dickert, habe gegoogelt, und konnte feststellen, dass die Schlitzer Ortsvereinigung des DRK eine sehr lange Tradition habe. Sie wurde bereits im Jahr 1898 gegründet. Wie viele Menschen es damals waren und was der Auslöser der Gründung war, konnte aus dem Bericht nicht entnommen werden. Neben der grundlegenden Aufgabe der Hilfeleistungen und Schulungsmaßnahmen, wie Sofortmaßnahmen am Unfallort, leisten sie eine ganze Menge mehr wie: Altkleidersammlungen, Blutspendetermine aber auch Hilfstransporte nach Rumänien. Die Mitglieder tun dieses ehrenamtlich wie auch die Gestellung des Sanitätsdienstes bei Sportveranstaltungen. Nicht zu vergessen das Schlitzerländer Trachtenfest. „Sie sind ein Eckpfeiler für unser Gemeinwohl. Kurzum gesagt, immer wenn sie gebraucht werden sind sie da. Man kann sich auf sie verlassen!“ DRK-Kreisgeschäftsführer Ralf Dickel dankte für die Einladung. In seinen Ausführungen sprach er die einzelnen Angebote/Kurse des DRK an. Alle werden bestens angenommen. Auf dem Sektor Rettungsdienst erwähnte Dickel, dass für die Arbeitsgemeinschaft Rettungsdienst insgesamt vier Rettungswagen, ein Krankentransportwagen und drei Notarzteinsatzfahrzeuge im Einsatz sind. Sie sind auf zwölf verschiedene Standorte im Vogelsberg verteilt, im Jahr 2016 wurden insgesamt 18.800 Einsätze gefahren. Zu dem Bereich Investitionen erwähnte Dickel, dass der Rettungsdienst im zurückliegenden Jahr rund 1,4 Mio. Euro investierte, davon in fünf Einsatzfahrzeuge ca. 550.000 Euro, Immobilien 400.000 Euro, Medizintechnik 200.000 Euro. Für die Kreisbereitschaftsleitung überbracht Björn Keilwerth Grüße und die Glückwünsche für den gewählten Vorstand. Er dankte allen, die im vergangenen Jahr ihre Zeit und Nerven für die Arbeit im DRK geopfert haben oder auch andere Entbehrungen hinnehmen mussten. Dieses Engagement könne nicht hoch genug geschätzt werden. Als „Nachbar“ dankte René Burkard vom Förderverein im ACS, für die gute Zusammenarbeit. Die Arbeit, die im DRK ausgeführt werde, sei nicht selbstverständlich und unverzichtbar. Diese Arbeit gehe über die normale Arbeit hinaus. Burkard dankte für die tolle Unterstützung.

Ehrungen

Der Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde vom DRK-Kreisgeschäftsführer Ralf Dickel genutzt, um langjährige aktive Mitglieder zu ehren. Dies waren für 20 Jahre Bianca Dürr, 15 Jahre Karl-Heinz Dürr, 15 Jahre Carina Happel und 10 Jahre Elias Dittewich. Die zügig durchgeführte Jahreshauptversammlung wurde mit einem gemeinsamen Abendessen geschlossen.“

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news-12 Fri, 23 Jun 2017 12:42:00 +0200 DRK Lauterbach zu Gast im Hessischen Innenministerium /aktuell/presse-service/meldung/drk-lauterbach-zu-gast-im-hessischen-innenministerium.html Am vergangenen Dienstag waren Philipp Stehling und Paul Schimanski aus Lauterbach zu Gast bei Innenminister Peter Beuth und Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz.  Im Rahmen der gemeinsamen Sitzung des Landesbeirates für Brandschutz, Allgemeine Hilfe und Katastrophenschutz und der Landessportkonferenz Hessen konnten sie das Projekt „Durch Zufriedenheit zu langfristiger Bindung“ des DRK Kreisverbandes Lauterbach e.V.  präsentieren. „Es ist eine große Ehre für uns, dass der DRK Landesverband Hessen unser Projekt aus Lauterbach ausgewählt hat, um dieses für ihn im Ministerium vorzustellen, erzählte JRK Kreisleiter Philipp Stehling.

 Bei dem Projekt geht es um die Schulung ganzer Jahrgänge in Erster Hilfe, der Gewinnung junger Ehrenamtlicher und den Nachwuchs für den Katastrophenschutz.

Laut Schulkoodinator des Kreisverbandes Paul Schimanski, seien in den letzten fünf Jahren 761 Schülerinnen und Schüler in Erste Hilfe ausgebildet worden. Dies sei vor allem durch eine sehr enge Kooperation mit der Alexander-von-Humboldt Schule aus Lauterbach möglich gewesen.

„Im Schulsanitätsdienst übernehmen die Schülerinnen und Schüler schon früh Verantwortung und steigern ihre Sozialkompetenz und Teamfähigkeit. Wir binden Jugendlichen über die Notfalldarstellung in Übungen des DRK ein und erreichen somit eine Bindung mit dem Ehrenamt über die Erfahrung und die Aktion. Die Kinder und Jugendlichen erhalten von uns dabei eine kontinuierliche Betreuung in Schule und Verband.“, erläuterte Stehling.

„Im Rahmen der Sitzung fand eine Podiumsdiskussion mit beiden Ministern, dem Präsidenten des Hessischen Feuerwehrverbandes Dr. h.c. Ralf Ackermann, dem Präsidenten des Hessischen Sportbundes Dr. phil. Rolf Müller und dem Präsidenten des DRK Landesverbandes Hessen Norbert Södler statt. Am Ende unterzeichneten beiden Minister und Vertreter der Hilfsorganisationen eine Erklärung zur Aufnahme von Gesprächen zur zukünftigen Gestaltung von Ganztagskooperationen.

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news-21 Fri, 02 Jun 2017 02:01:00 +0200 Stark aufgestellte Helfer - Zahlreiche Investitionen /aktuell/presse-service/meldung/stark-aufgestellte-helfer-zahlreiche-investitionen.html Kreisvorsitzende Bernhard Ziegler berichtete im Rahmen der Hauptversammlung des DRK-Kreisverbandes Lauterbach, dass im Geschäftsjahr 2016 117 000 Euro investiert wurden. Diese teilten sich auf in 86 000 Euro für Fahrzeuge, 22 000 Euro für Hausnotruf sowie 9000 Euro für sonstige Anschaffungen. Der Mitgliederstand reduzierte sich um 85 auf 2714. Im Bereich der Erste-Hilfe-Kurse gab es eine Steigerung von 169 auf 183 Lehrgänge in 2016, wobei sich die Teilnehmerzahlen von 1853 auf 2063 erhöhten.  Mit 33 Terminen gab es keine Veränderungen im Blutspendebereich. Doch reduzierte sich die Anzahl der Spender von 4030 auf 3926. Ziegler ging auf den Bereich Betreuung ein, wo sich der Umsatz von rund 950 000 Euro in 2008 auf nunmehr rund 2,6 Millionen Euro im Jahr 2016 erhöht hat. Dies sei vor allem auf den gestiegenen Bedarf im Bereich der Sozialarbeit zurückzuführen.

Über 20 000 Helferstunden

Kreisbereitschaftsleiter Björn Keilwerth verwies auf 20915 Helfer- stunden, die die hohe Aktivität in den einzelnen Ortsvereinen widerspiegele. Sie zeige aber auch, wie hoch das Ansehen des DRK in der Bevölkerung sei, da viele Vereine die Unterstützung des DRK benötigen beziehungsweise gern in Anspruch nehmen. Zu den Stunden trugen der Ortsverband Lauterbach 8500 bei, Lautertaler 1176, Freiensteinau/Nieder-Moos 3000, Schlitz 1822 und Grebenhain 6415.

„Soziale Arbeit“ hat 202 Mitarbeiter

Ein großer Arbeitsbereich ist die „Soziale Arbeit“ mit 202 Mitarbeitern, die 2016 in den 14 aktiven Bereichen über 1500 Kunden bedient haben, wie Yvonne Schäfer, Pädagogische Leiterin Soziale Arbeit berichtete. Sie nannte die Bereiche Altkleider-Container, Behindertenfahrdienst (BFD), Busbegleitung für Schüler, Familienbildungskurse (Eltern-Baby-Gruppe, Spiel- und Kontaktgruppe sowie Babymassage), Familienentlastender Dienst (FED), Frühe Hilfen (FH), Gesundheitskurse (Bewegungskurse/Seniorenkurse), Haushaltshilfe (HH), Hausnotruf (HNR), Menüservice „Essen auf Rädern“ (EAR), Mutter-Vater-Kind-Kuren, Schulintegration / Teilhabeassistenz (THA), „Sorglos Reisen“, sprich, betreutes Reisen, und den Suchdienst. Ziel für die Zukunft ist es, Angebote in die Fläche zu den Menschen zu bringen. Deshalb suche das DRK kreisweit Mitarbeiter für den FED, als Haushaltshilfe, als Übungsleiter für die Gesundheitskurse. Bei der Ausbildung ist Unterstützung möglich.

1,3 Millionen Euro für Rettungsdienst

DRK-Kreisgeschäftsführer Ralf Dickel verwies auf 18 832 Einsätze im Rettungsdienst; 112 weniger, als im Vorjahr. 1,3 Millionen Euro wurden 2016 investiert.

Kreisverband Lauterbach besitzt drei JRK-Gruppen

JRK-Kreisleiter Philipp Stehling nannte die JRK-Gruppen Schlitz, Lauterbach und Grebenhain, die auch jeweils eine Schulsanitätsdienstgruppe betreuen. Der Ortsverband Lauterbach hat aktuell 20 Mitglieder wobei 20 aus dem Schulsanitätsdienst des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums kommen. Beim JRK Grebenhain sind es aktuell 15 Mitglieder und beim JRK Schlitz neun Mitglieder, die allesamt auch im Schulsanitätsdienst der Gesamtschule Schlitz aktiv sind.

Hilfstransporte

Thomas Müller berichtete von zwei Hilfsgütertransporten, die von der DRK-Gemeinschaft der Kreisverbände Lauterbach und Hünfeld ausgeführt wurden. Dabei betrug die Transportmenge 23 Tonnen und lag bei einem geschätzten Warenwert von knapp 29 000 Euro. Es wurden rund 8500 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet.

Ehrungen

Landrat Manfred Görig bedankte sich bei Aktiven für langjähriges Engagement. Er zeichnete Gerhard Karl-Rollmann mit der Katastrophenschutzmedaille in Silber aus. Die Auszeichnung in Bronze erhielten Bianca und Christoph Muth (Salz) sowie Roy Schött (Ilbeshausen-Hochwaldhausen), der aber verhindert war. Er wies auch darauf hin, dass der Kreis rund 28 000 Euro für soziale Arbeit investiere. Zur „Ehrenkreisbereitschaftsleiterin“ ernannt wurde Astrid Zinnel (Breungeshain), die 33 Jahre als Kreisbereitschaftsleiterin im Einsatz war, durch den Kreisvorsitzenden Bernhard Ziegler sowie Kreisbereitschaftsleiterin Bianca Muth und Kreisbereitschaftsleiter Björn Keilwerth.

 

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