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DRK Kreisverband Lauterbach Deutsches Rotes Kreuz
Abt.: Auslandsarbeit
Thomas Müller Lauterbach, den 20.12.2009
DRK Kreisverband Lauterbach Kreismitgliederversammlung
Bericht der Auslandsarbeit 2009 der Kreisverbände Hünfeld, Lauterbach, Fulda und OV Schlitz mit Unterstützung des Bezirksverbandes Frankfurt, OV Hünfeld, Bergwacht Fulda, Städt Klinikum Fulda und Landesverband Hessen e.V.
OV Schlitz / KV Lauterbach/ KV Fulda/ KV Hünfeld/ Bergwacht Fulda
Programm für das Jahr 2009
Es gab im Jahr 2009 vom 08.10.- 18.10. einen eigenen Hilfsgütertransport ( 5 Lastzüge, 2 Begleitfahrzeuge, 17 Helfer) mit einer Gesamtmenge von 37,419 to im Wert von 40.525 € plus direkter Projektförderungen von 800,-€. Zusätzlich zu dem Hilfsgütertransport wurden auch viele andere Hilfsorganisationen ( wie Kinderhilfe Sri Lanka e.V. , Rotes Kreuz KV Wiesbaden für Rumänien , 1 Missionarspfarrer in Südafrika, Rallye-Dresden-Dakar-Banjul für Hilfe in Banjul Ostafrika und ein Dialysezentrum in Casablanca Marokko) mit weiteren Hilfsgütern unterstützt.
Die Hilfsgüter für den eigenen Hilfsgütertransport bestanden aus:
- neuer und gebrauchter Bekleidung
- Fahrräder und Nähmaschinen
- Feldtragen der Bundeswehr und Decken
- Krankenhausbetten / Matratzen
- Schultafeln
- Geschirr / Haushaltsartikeln und Lampen
- Kleinmöbeln wie Tische / Stühle und Schulmöbel
- Gehstützen, Rollstühle und Toilettenstühle
- Inkontinenzartikel und Krankenhausbedarf
- Spielzeug und Plüschtiere
- Kinderwagen, Bettwäsche, Gardinen, und Stoffe
Die Hilfsgüter wurden in Focsan (200 km nördlich von Bukarest) zum ausstatten von Altenheimen, Kinderheimen, Krankenhäusern, Kindergärten, Schulen und einem Obdachlosenheim übergeben. Gleichzeitig wurde bei der Unterhaltung einer Großküche für „Essen auf Rädern“ mit Material und Geld geholfen. Ein Großteil der Hilfsgüter wie Bekleidung und Textilien aller Art konnten in Focsan direkt an die Bevölkerung durch das dortige Rote Kreuz verteilt werden.
Aufwendungen:
Zusammen haben private, gesponserte und eigene Fahrzeuge im Jahr 2009 über 45.000 km zurückgelegt. Alleine um das Material zu sammeln (Krankenhäuser, Altenheime, private Spenden, Hilfszugstaffel) wurden über 11.000 km zurück gelegt.
Alle Helfer haben ca. 14,500 ehrenamtliche Stunden für Transporte, Sammlungen,
Verwaltung und Kleider packen geleistet. Außerdem wurden über 800 Stunden für den Umzug des Depots von Schlitz nach Hünfeld /Mackenzell geleistet.
Zusätzlich haben die Helfer noch so manchen privaten Euro in die gute Sache investiert.
Einnahmen: KV Lauterbach: 2.500,-€ KV Hünfeld: 2.750,-€ KV Fulda: 2.750,-€ OV Hünfeld 408,-€ plus ein Pkw OV Schlitz 2.000,-€ plus 1x Lkw Städt. Klinik 220,-€ plus 1 Pkw KV Frankfurt 1.295,-€ ( Diesel) und einen Lkw Rest 2008 1.500,- € Gesamt: 13.423,-€
Ausgaben von ca. 13.000 € entstanden durch folgende Kosten: Fahrzeuge des Landesverbandes , -Dieselkraftstoffe, - Verpackungsmaterial,- Zusatzversicherung der Helfer, - Verwaltung, - Lebensmittel, - Unterkunft,- Ersatzteile für Kfz, - Mautgebühren in Rumänien, Ungarn und Österreich Nicht eingerechnet sind die Kosten der eigenen Verbandsfahrzeuge durch Verschleiß und Wertminderung. Alleine dieser Posten dürfte mehrere tausend Euro betragen.
Gesamtleistung aller Transporte von 2001 – 2009 waren 241,814 to Hilfsgüter in einem Wert von 286.106,-€.
Zusätzlich 19,785 to Hilfsgüter im Wert von ca. 24.425 € für andere Hilfsorganisationen.
- DRK Wiesbaden für Rumänien 4500,- € 3600 kg - Banjul 2000,- € 400 kg - Süd-Afrika 2350,- € 2430 kg - Sri-Lanker 4600,- € 3080 kg - Marokko 10975,- € 10275 kg
Wir danken allen Vorständen der Kreisverbände für die Finanzierung der Hilfsgütertransporte. Wir danken dem Landesverband Hessen e.V. für die Unterstützung mit Fahrzeugen und der materiellen Unterstützung durch die Hilfszugstaffel.
Wir danken den Firmen: Kappe Döll in Lauterbach, der AWO Lauterbach, dem Seniorenstift in Schlitz, der Bundeswehr, dem städtischen Klinikum Fulda und dem Eichhofkrankenhaus Lauterbach, der Firma Ulbricht, der ehemaligen Firma Bücking,
Wir danken vor allem der Bevölkerung für ihre privaten Geld,- und Materialspenden.
Wir danken den unzähligen freiwilligen Helfern und dessen Familien für ihren ehrenvollen und unentgeltlichen Einsatz. Wir danken allen Behörden in Deutschland/ Österreich/ Ungarn und Rumänien für ihren unermüdlichen Einsatz, die bürokratischen Hürden zu überwinden.
Ich hoffe auch wieder für 2010 auf eine rege Unterstützung durch die Kreisverbände. Es gibt in Rumänien noch viel zu tun. Vielen Dank im Zeichen der Menschlichkeit
i.A Thomas Müller
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