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Kreisverband Lauterbach e.V. 36341 Lauterbach Tel: 06641 9663 0 Fax:06641 9663 30 E-Mail: service@drk-lauterbach.de
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Berichte über unsere Arbeit, Aktionen und Vereinsleben
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Dr. Fritz Lindner (links) erhielt aus der Hand des DRK-Vizepräsidenten Norbert Södler eine Urkunde. Rechts Heinrich Kauck, der durch das Festprogramm führte.
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„Stetige Aufwärtsentwicklung in der langen Geschichte" 75-Jahr-Feier des Ortsverbands Grebenhain des Deutschen Roten Kreuzes
GREBENHAIN (gst). Der DRK-Ortsverein Grebenhain ist zwar nur ein kleiner Teil der großen Welt-Hilfsorganisation, aber vor Ort bleibt das Wirken direkt erlebbar. Beim Festakt im Bürgerhaus aus Anlass des 75-jährigen Bestehens des DRK zeichnete Vorsitzender Dr. Fritz Lindner das Bild von Nächstenliebe und Ehrenamtlichkeit in der Gesamtheit der Hilfsorganisation. Dass sich Mitglieder neben ihrer oft besonderen beruflichen Herausforderung trotzdem engagieren, zeigte sich bei den Ehrungen. Einige Aktive wurden kurzfristig an ihre Arbeitsstelle ins Krankenhaus beordert und waren dort tätig, anderen Menschen zu helfen. Umso höher sei der Stellenwert ihrer Ehrenamtlichkeit, hieß es in den Grußworten der Jubiläumsfeier, durch die zweiter Vorsitzender Heinrich Kauck führte. Dr. Fritz Lindner verwies darauf, dass sich das Deutsche Rote Kreuz mit fünf Millionen Mitgliedern in 19 Landes verbände und etwa 450 Kreisverbände aufgliedere. Es gebe noch Schwesternschaften des DRK mit Bereitschaften, Bergwacht, Jugendrotkreuz, Wasserwacht sowie Wohlfahrts- und Sozialarbeit.
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DRK-Werbereferent Markus Hildebrand (rechts) überreicht eine Ehrenurkunde des Blutspendedienstes
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Die Arbeit des Roten Kreuzes basiere auf Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. Aufgaben seien der Katastrophenschutz, die Krankenpflege, die Sozialarbeit-, Kinder-, Jungend- und Familienhilfe sowie der Suchdienst
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Die Ortsvereine seien die unmittelbarste und somit wichtigste Verbindung zur Bevölkerung. Dr. Lindner erinnerte an die Gründung des Ortsvereins Grebenhain-Crainfeld am 6. April 1935. Heute stelle Grebenhain die Kreisbereitschaftsleiterin Astrid Zinnel, den Fachdienstbeauftragten Sanitätsdienst Gerhard Karl-Rollmann und den Zugführer Christoph Muth auf Kreisebene. Der Vorsitzende erwähnte 6 213 Einsatzstunden und 439 Einsätze sowie 618 Spender an den vier Blutspendeterminen im Jahr 2009. Zukünftig werde man mit weiteren Fährzeugen eingedeckt. Für diese fehle eine passende Unterbringung, doch wolle man darauf hinwirken, sie zu bekommen. Grebenhains Erster Beigeordneter Werner Boß stellte fest, dass 75 Jahre eine lange Zeit seien. Deshalb dankte er allen bisherigen Vorständen. „Wenn sie gebraucht werden sind sie da, und sie sind gut ausgebildet", lobte er das DRK. DRK-Kreisvorsitzender Bernhard Ziegler sprach von einer stetigen Aufwärtsentwicklung in der langen Geschichte. Während sich Menschen mit 75 Jahren im besten Rentenalter befänden, sei der Ortsverein voller Tatendrang für die vielen Aufgaben, die er wahrnehme und erfülle, bestens aufgestellt. Hierfür sei immer auf die zuverlässigen und gut ausgebildeten Helfer Verlass. Die Qualität dieser Leistungen zeige sich gerade bei Großereignissen und Auslandseinsätzen. Wohl kaum eine andere Institution wie das weltweit agierende Rote Kreuz sei so gut strukturiert und organisiert. Dies fange in den Ortsvereinen an. Die Aufgabenerweiterung und Integration des DRK mit seinen Ortsverbänden in den landesweiten Katastrophenschutz bringe neue Aufgaben und weiteren Platzbedarf. Für den Ortsverein sowie für die Rettungswache seien Erweiterungen notwendig und vorgesehen. Erste Gespräche und Planungen hätten stattgefunden. Zusammen mit Kreisgeschäftsführer Ralf Dickel zeichnete Ziegler Juliane Bär, Magdalena Greb, Bianca Muth, Andreas Müller, Daria Vent, Markus Rollmann, Olga Geidel und Sebastian Vent für fünfjährigen aktiven Dienst, für zehn Jahre Benjamin Möller und für 15 Jahre Roy Schott und Erika Heine aus. Bereitschaftsleiterin Astrid Zinnel wurde für 37 Jahre Tätigkeit und Bereitschaftsleiter Gerhard Karl-Rollmann für 17 Jahre gedankt. Bianca Muth dankte den beiden Letztgenannten namens der Bereitschaft und verglich sie mit einem Gespann, mit „Gerhard als Zugpferd" und „Astrid auf dem Kutschbock".
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Norbert Södler, Vizepräsident des DRK-Hessen und ehemaliger Kreisvorsitzender Lauterbach, sprach von der Verpflichtung, den Gründern zu danken. Es freue ihn, dass in Grebenhain eine Jugend-Rotkreuz-Gruppe existiere, die weiterhin ein Aushängeschild sein solle. Laut Södler hat das Land 21 Millionen Büro für Katastrophenschutz-Fahrzeuge investiert, der Vogelsbergkreis bekomme sieben neue Notfall-Krankentransportfahrzeuge.
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Der Vertreter der Oberwaldschule, Bernd Stein, dankte besonders Gerhard Karl-Rollmann. Die Schule würde die arbeitsintensive Leistung des Schulsanitätsdienstes anerkennen, immer wieder neue Schüler auszubilden. DRK-Werbereferent Markus Hildebrand sprach davon, dass der Erfolg der Blutspendetermine auch von der Betreuung vor Ort abhänge. Das DRK Grebenhain gehöre hier zu den erfolgreichen Organisationen. Auch die örtlichen Vereine, darunter die Vereinsgemeinschaft, gratulierten dem DRK-Ortsverein.
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Beim DK-Jubiläum im Bürgerhaus Grebenhain wurden Gerhard Karl-Rollmann, Markus Rollmann, Bianca Muth, Sebastian Vent, Olga Geidel und Astrid Zinnel (vorne von rechts) geehrt. Dazu gratulierte (hinten von links) Ralf-Dickel, Heiwkh Kauck, Kreisvorsitzender Bernhard Zlegler und DRK Vorsitzenden Fritz Lindner.
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Fotos: Erich Stock Text Erich Stock - Lauterbacher Anzeiger vom
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