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Die XX. Weltjugendtage vom 16. bis 21. August dieses Jahres in Köln berührten in mehrfacher Hinsichtlich den Vogelsbergkreis. Zum einen waren hier 650 junge Italiener aus der Diözese Reggio Emilia aus der Provinz Emilia Romagna vier Tage Gäste der katholischen Pfarreien Lauterbach, Schlitz, Herbstein und Grebenhain sowie einiger evangelischer Pfarreien, zum anderen wurde von den Maltesern, die für die Gesamtorganisation des Sanitätsdienstes zuständig war, die Fernmeldegruppe des DRK-Kreisverbandes über den DRK Landesverband zur Unterstützung angefordert. Die Fernmeldegruppe des DRK Kreisverbandes Lauterbach, die zum DRK Hilfszug, Abteilung V, gehört, startete unter Führung des Rotkreuzbeauftragten Gerno Hanitsch nach Jülich, wo ein Basislager für 800 Sanitätshelfer aus allen Teilen der Bundesrepublik aufgebaut worden war. Die Lauterbacher Rotkreuzler waren auf dem Marienfeld und an verschiedenen Bahnhöfen eingesetzt und hatten die Aufgabe, die Kommunikation zwischen der Führung und den eingesetzten Malteser und DRK-Einheiten sicherzustellen. Dazu stand den Fernmeldeleuten des DRK aus Lauterbach eine hochmoderne mobile Fernmeldezentrale, ausgestattet mit Funk, Telefon, Fax und Internetanschluss, zur Verfügung. Für die Lauterbacher, die ihre Aufgaben mit Bravour meisterten, war es ihr bisher größter Einsatz. Die Fernmelder kamen, um viele Erfahrungen reicher, von diesem Ereignis nach Hause zurück. Als Dank und Anerkennung wurden jetzt Michael Greb, Thilo Märker, Jürgen Seibert, Björn Keilwerth, Alexander Endres und Gerno Hanitsch mit der Erinnerungsspange der Malteser und einer von Malteser Chef Brandenstein-Zeppelin unterzeichneten Urkunde ausgezeichnet, die DRK Kreisgeschäftsfüher Ralf Dickel überreichte, wobei dieses Bild entstand.
er/Bild: Hahner
Erschienen im Lauterbacher Anzeiger vom 15.12.2005
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