|
Berichte über unsere Arbeit, Aktionen und Vereinsleben
|
 |
 |
 |
|
|
|
|
|
Astrid Zinnel und Erich Schneider als Kreisbereitschaftseitung wiedergewählt
In der Versammlung der Führungskräfte des DRK Kreisverbandes, am Mittwoch, dem 8. Februar 2006, wählten die aktiven Führungskräfte ihre Kreisbereitschaftsleitung. Erwartungsgemäß wurde die bisherige Kreisbereitschaftsleiterin Astrid Zinnel und der bisherige Kreisbereitschaftsleiter Erich Schneider in ihrem Amt bestätigt. Das große Vertrauen zu ihrer bisherigen geleisteten Arbeit kam auch darin zum Ausdruck, dass mehrfach die Wiederwahl beantragt wurde ung Gegenkandidaten nicht aufgestellt waren.
Neben dem Kreisvorsitzenden , Norbert Södler, gratulierte auch Geschäftsführer Ralf Dickel. Die Wahlleitung übernahmen Hermann Weißhaupt, Klaus Märker und Heinrich Eidt. Wegen der schlechten Wetterbedingungen hatte sich Astrid Zinnel entschuldigt, aber im Falle ihrer Wahl die Annahme des Amtes zugesagt.
Erich Schneider dankte den Anwesenden auch im Namen von Astrid Zinnel, für das Vertrauen und wies darauf hin, dass es wohl notwendig sei, sich in den kommenden Jahren um Nachwuchs auch in Führungsämtern zu bemühen.
zurück
|
 |
|
Der neue Bürgermeister steht an der Spitze des DRK Ortsvereins Heiko Stock tritt die Nachfolge von Norbert Södler an -
Aktive Lautertaler Bereitschaft
EICHENROD (-st). Nach 22 Jahren hat Norbert Södler die Kommandobrücke des DRK-Ortsvereins Lautertal verlassen. Da er in diesem Jahr seinen Wohnsitz in einen Ort außerhalb des DRK-Kreisverbandes Lauterbach verlege, habe er sich für eine „saubere Lösung" entschieden. Södler, der daran erinnerte, dass während seiner Amtszeit auch das Fritz-Kullmann-Haus in Eichenrod entstanden sei, wollte den Vorsitz in geordneter Form übergeben. Er werde gerne an die kamerad- schaftlichen Zeiten denken.
Mit einem Präsentkorb dankten ihm die Vorstandskollegen für sein langjähriges Wirken. Neuer Vorsitzender wurde Heiko Stock. In seinem Rückblick sprach Södler von einem Mitgliederstand von 387. Der Ortsverein habe seine Aufgaben im Sanitätsdienst und bei den beiden Blutspendeterminen erfüllt. Nicht den gewünschten Erfolg hatte eine Brief-Spenden-Aktion. Die Blutspendenpauschale sei von 5,80 auf sechs Euro erhöht worden. Zu den Höhe- punkten gehörten die Altenfahrten in den Hessenpark und zum Falkenhof auf den Feldberg. Besonders erfreut war Södler über die sehr aktive Jugend-Rotkreuzgruppe. Mit 2.262 Einsatzstunden liege man laut Bereitschaftsleiter Thomas Kochrund 400 Stunden höher als im Vorjahr. Es gab vier Blutspendentermine, 17 Bereitschaftsabende, vier Einsätze der Feldküche, zwei Personensuchen und 32 Sanitätsdienste. JRK-Leiterin Bianca Appel verwies auf das einjährige Bestehen der Gruppe, in dieser Zeit hätten sich auch Eltern ein Bild der Aktivitäten Bernacht. Neben den Gruppenstunden wurde die Ausbildung durch einen Sanitätslehrgang A mit Ausbilder Thomas Koch intensiviert. 2005 und 2006 habe man am JRK-Kreiswettbewerb teilgenommen, bei der Jugendsammelwoche seien rund 400 Euro gesammelt worden. Ebenso sei die Außenanlage beim Dr. Fritz-Kullmann-Haus gepflegt worden, Andre Hedrich und Alexander Strasser hätten den Rasen gemäht. Weiterhin hätten sich die JRK-Mitglieder in der Bereitschaft, bei Blutspendeterminen, Sanitätsdiensten und Kocheinsätzen engagiert. Erster Beigeordneter Helmuth Neinbach hoffte, dass die DRK-Arbeit vor Ort weiterhin so fortgeführt werde wie bisher, und verwies darauf, dass es immer schwieriger werde, Ehrenamtliche zu finden. Ortsvorsteher Wilfried Köhler stellte fest, dass am Standort Eichenrod viele Aktivitäten stattfänden. Dem neuen Vorsitzenden Heiko Stock wünschte er viel Erfolg. Gemeindebrandinspektor Alfred Lang dankte der Bereitschaft und Norbert Södler für die gute Zusammenarbeit. Er hoffe, dass dies auch mit dessen Nachfolger so sei. Es freue ihn, dass beim JRK die jungen Leute bei der „Stange blieben", was bei Jugendfeuerwehren nicht so der Fall sei. Kreisgeschäftsführer Ralf Dickel dankte Heiko Stock für die Bereitschaft, sich für das DRK Lautertal einzusetzen. Das Jahr 2005 sei wirtschaftlich erfolgreich auf Kreisverbandsebene verlaufen. Aus Sicht des DRK sei positiv, dass es im Bereich der Breitenausbildung eine überdurchschnittliche Steigerung um 27 Prozent gab. Ziel sei eine möglichst breite Ausbildung der Bevölkerung in Erster-Hilfe.
zurück |
 |
Hilfstransport aus Rumänien zurück
Am Sonntag, dem 28. Mai 2006 kehrten die Helfer, gesund aber müde, von Ihrem Hilfsgütertransport nach Rumänien zurück Hilfsgüter im Wert von über 40.000,-- Euro und einem Gesamtgewicht von 30,6 To. konnten an das Rumänische Rote Kreuz in Targoviste, Focsan und Victoria übergeben werden. An dieser Stelle möchte der Initiator, Thomas Müller (DRK Kreisverband Lauterbach) auch im Namen der DRK Kreisverbände Hünfeld und Fulda, ohne deren Hilfe der Transport nicht möglich gewesen wäre, den Sponsoren, Spendern und Helferinnen und Helfern herzlichen Dank sagen. “Viele Menschen leben in Rumänien wegen dem ständig wiederkehrenden Hochwasser in ärmlichen Verhältnissen, deshalb wollen wir auch in Zukunft weiter helfen” so Thomas Müller, Initiator der Rumänienhilfe und Vorsitzender des DRK Ortsvereins Schlitz
|
 |
|
Ansprechpartner der Hilfsaktionen:
|
 |
|
|
|
Kreisverband Lauterbach:
|
Thomas Müller
|
mueller5265@aol.com
|
06646 1791
|
|
Kreisverband Hünfeld:
|
Frank Hohmann
|
frank@rhoen.de
|
06652 72085
|
|
Kreisverband Fulda:
|
Matthias Goldbach
|
...
|
0661 95250741
|
|
|
|
 |
 |
|
Rumänien ist mit 238.400qkm nach Polen das zweitgrößte Land in Osteuropa und steht auf Platz 80 in der Welt. In Rumänien leben ca.22.4 Mill. Menschen, davon sind 10% Minderheiten. Die Arbeitslosigkeit beträgt über 12%, wobei es ländliche Gegenden gibt, wo die Arbeitslosigkeit 80% beträgt. Der durchschnittliche Monatslohn beträgt ca. 100 Euro netto, Frauen 10% weniger. Ein sehr großer Anteil der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze, eine soziale Absicherung gibt es kaum. Viele Menschen haben nur wenig Eigentum und können sich daher nur schlecht versorgen. Die monatliche Rente in Rumänien beträgt meist nicht mehr als 20 Euro. Die medizinische Versorgung ist häufig ungenügend und sehr teuer und führt bei Katastrophen zu unvorstellbaren Folgen.
Innerhalb des Jahres 2005 wurde das Land 6x vom Hochwasser betroffen. Die Regenfälle hatten katastrophale Folgen für die Ernte angenommen. Viele Menschen verloren ihr gesamtes Hab und Gut. In manchen Teilen des Landes erlitten die Menschen gleich 2x den im gleichen Jahr den Verlust von allem was sie hatten. Im Jahre 2005 wurden 75% der ländlichen Fläche überschwemmt. Fehlende Kanalisation hatte zur Folge, dass das Wasser nicht abfließen konnte. Dadurch kam es zu großen Schäden an den aus Lehm erbauten Häusern. Manche wurden für immer unbewohnbar.
Laut Auskunft des dortigen Roten Kreuzes war das letzte Hochwasser ein Jahrhundert- Hochwasser und es werde Jahre dauern his alle Schäden behoben sind. Um der Not leidenden Bevölkerung zu helfen, wird man noch Jahre auf die Hilfe vom Ausland angewiesen sein. Es werden weiterhin dringend Decken, Kleidung, Lebensmittel und Baustoffe benötigt. Es fehlt auch an dringend benötigtem medizinischem Gerät.
Ein wichtiges Ziel unserer Hilfsgütertransporte ist der Ausbau des dortigen Katastrophenschutzes. Das Rumänische Rote Kreuz verfügt über eine hohe Anzahl ehrenamtlicher Helfer, aber über keine Art von Hilfsgütern mehr. Alle Vorräte wurden 2005 aufgebraucht. Das Rote Kreuz benötigt dringend durch eigenes Material mehr Handlungsfreiheit um schneller Helfen zu können. Oft muss schon innerhalb weniger Stunden gehandelt werden. Hilfe von außen dauert zu lange und kommt für einzelne meist zu spät.
Eine große Bitte des Roten Kreuzes wäre ein dringend benötigtes Rettungsboot für den Aufbau einer Wasserwacht. Weil keine Boote zur Verfügung standen konnten Menschen die vom Wasser plötzlich eingeschlossen wurden, nicht rechtzeitig gerettet werden.
Leider fehlen uns die Mittel, ein solches Boot von der Vebeck (Verwertungsstelle von Bundeswehrmaterial) zu erwerben.
Es werden aber auch eine hohe Anzahl von Feldtragen und Decken, auch Essbestecke, Teller und Tassen sowie Lebensmittel um Essenausgabestellen einrichten zu können, benötigt
|
 |
|
|
|
 |
 |
|
Eine Musikgruppe tritt zu Ehren der DRK-Helfer auf
|
|
|