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Berichte über unsere Arbeit, Aktionen und Vereinsleben
 

Berichte von der DRK-Kreisversammlung
vom 01. Juni 2005

1. Bericht des Vorsitzenden  zur Arbeit des Kreisvorstandes - Vorsitzender Bgm.Norbert Södler
2. Bericht des Geschäftsführers Ralf Dickel
3. Bericht zur aktiven Arbeit der Kreisbereitschaftsleitung Frau Astrid Zinnel, Her Erich Schneider
4. Bericht zur Sozialarbeit von  Monika Stein, Leiterin der Sozialarbeit
5. Bericht über die Jugendarbeit von Stephan Pussel, Kreisleiter JRK

JHV_Vorstand

 

 

 

 

 


 

Der Kreisvorsitzende, Herr Bürgermeister Norbert Södler,berichtet über die Leistungen
des Kreisverbandes im Jahre 2004.



Ehrung

 

 

 

 

 

 

 



 



Geehrt wurde der Chef der Verpflegungsgruppe
und Ausbilder Kamerad Uwe Lang
 durch den Vorsitzenden des Kreisverbandes,
Norbert Södler, unterstützt von Kreisgeschäftsführer
Ralf Dickel, für seine 15 jährige aktive Tätigkeit im Bereich
des Katastrophenschutzes des Kreisverbandes

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BERICHTE:

Vorsitzender Norbert Södler: 2004 wurde unsere
Leistungsstruktur auf die Kernkompetenzen beschränkt


In seinen regelmäßigen Sitzungen habe sich sowohl der geschäftsführende Vorstand, als auch der Kreisvorstand gemeinsam mit dem Geschäftsführer, mit den Fragen zur Arbeit des Verbandes befasst.
In seinem Bericht ging Vorsitzender besonders auf finanzielle Probleme ein, die in einigen Kreisverbänden aufgetreten seien.
Im Kreisverband Lauterbach seien diese Probleme bisher nicht entstanden, weil der Vorstand rechtzeitig die Leistungsstruktur des Kreisverbandes auf Kernaufgaben beschränkt habe. Es mache keinen Sinn, einen „Bauchladen“ von Leistungen vorzuhalten, der auf geringe Wirkung beschränkt, den Kreisverband finanziell belasteten.
So habe man neben den Kernzielen –Katastrophenschutz, Jugendarbeit,   Breitenausbildung, Helferschulung-  der Sozialarbeit breiten Raum gegeben.
Hier habe der Kreisverband einen sehr hohen Leistungsstand und dennoch könne man auf ein ausgeglichenen Jahresabschluss verweisen. Dies sei aus den nachfolgenden Berichten zu entnehmen.
Die niedrige Zahl der Ortsvereine (6) sei auf das Bestreben zurückzuführen, in jeder Großgemeinde nur einen Ortsverein zu haben. Dies bringe in der Vorstandsarbeit erhebliche Vorteile, weil Beschlüsse und Anregungen so schneller realisierbar seien.
Die satzungsrechtlichen Grundlagen seien in allen Gliederungen des Kreisverbandes weitgehend identisch.
Seinen Jahresrückblick beendete Södler mit dem Dank an alle Aktiven und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.  (cm)



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Bericht des Geschäftsführers Ralf Dickel zum Berichtsjahr 2004



Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
liebe Kameradinnen und Kameraden,
verehrte Gäste,

meinem Bericht möchte ich beginnen mit der „Abteilung“ Rettungsdienst.
Sie wissen alle, dass es sich hierbei nicht um eine Abteilung des Kreisverbandes handelt, sondern dass die DRK-Kreisverbände Alsfeld und Lauterbach zu jeweils 50 % Gesellschafter der ausgegliederten gemeinnützigen GmbH, nämlich der DRK-Arbeitsgemeinschaft Rettungsdienst der Kreisverbände Alsfeld und Lauterbach, sind.

Zum Rettungsdienst im Vogelsbergkreis gehören 8 Rettungswachen und 3 Notarztstandorte. Als weitere wichtige Zahlen des Jahres 2004 möchte ich festhalten, dass wir insgesamt 14.200 Einsätze zu verzeichnen hatten bei der sog. Leistungserbringung im Rettungsdienst (incl. notärztlicher Versorgung) zusammen 200.000 Personalvorhaltestunden abzudecken hatten.

Seit dem Jahr 2002 ist der Rettungsdienst nach DIN-ISO 9001:2000 zertifiziert. Im Rahmen des Qualitäts-Managements (QM) stehen jedes Jahr sog. Systembegutachtungen an und nach einem Rhythmus von 3 Jahren kommt es zu einer sog. Re-Zertifizierung. Diese stand für uns im April 2005 an.
Die DQS (Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von QM-Systemen) konnte keine Abweichungen (noch nicht einmal sog. Nebenabweichungen) zu den Normvorgaben finden, so dass es zu einer Verlängerung unseres Zertifikates bis zum Jahr 2008 gekommen ist.

Dass es uns im Vogelsbergkreis gelungen ist, einen wirtschaftlichen Rettungsdienst mit Qualitätsanspruch umzusetzen, ist, so denke ich, auf die Zusammenarbeit aller Beteiligten zurückzuführen.

Danken möchte ich daher,
 

  • dem Vogelsbergkreis als Träger des Rettungsdienstes, für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in diesen Dank schließe ich auch die Kostenträger mit ein, die - zumindest bisher - immer zu pragmatischen Lösungen und Kompromissen bereits waren
  • den Kreisverbandsärzten und dem ÄLRD, die sehr engagiert an einer Verbesserung der präklinischen Versorgung arbeiten und eine wichtige Schnittstelle zu anderen Beteiligten im System darstellen (Krankenhäuser, niedergel. Ärzte)
  • dem Aufsichtsrat der DRK-Arbeitsgemeinschaft, der sich als sehr hanlungsfähiges Entscheidungsgremium etabliert hat und somit das eigentliche Fundament  für die Weiterentwicklung des Rettungsdienstes im Vogelsbergkreis darstellt
  • den QM-Beauftragten und Lehrrettungsassistenten, die permanent an Systemverbesserungen arbeiten und für den guten Ausbildungsstand unseres RD-Einsatzpersonals verantwortlich zeichnen
  • den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich ständig neuen Herausforderungen stellen, um unsere Patienten optimal zu versorgen (z.B. Erweiterte Maßnahmen)
  • dem Betriebsrat für die konstruktive  Zusammenarbeit
     

Und nun zum DRK-Kreisverband:

Das Jahr 2004 war kein Jahr von außergewöhnlichen Ereignissen für unseren Kreisverband, es war ein typisches Rot-Kreuz-Jahr mit viel Arbeit, die insgesamt gesehen erfolgreich umgesetzt werden konnte.
Für die Geschäftsstelle des Kreisverbandes Lauterbach  war 2004  z.B. gekennzeichnet von weiteren EDV-Umstellungen, verstärkten Aktivitäten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, von turnusmäßigen Prüfungen der Finanzverwaltung und der Sozialversicherungsträger, von dem Bemühen unsere ehrenamtlichen Kräfte weiter auszubilden und die Arbeit auf eine noch breitere und qualifiziertere Basis zu stellen, es ist uns auch scheinbar gelungen, die Zahl der Aktiven ehrenamtlichen Kräfte zu erhöhen-
sie werden sich jetzt vielleicht fragen, warum ich den Zusatz scheinbar, gemacht habe –es gibt kaum etwas schwierigeres als in Vereinen die Anzahl der Aktiven zu beziffern- das ist zumindest meine Erfahrung, da helfen die besten Statistiken nur bedingt weiter.-

2004 war aber auch gekennzeichnet von einer guten und harmonischen  Zusammenarbeit zwischen dem Kreisverband und den Ortsvereinigungen, und last but not least, von den Bemühungen den Wirtschaftsplan 2004 einhalten zu können.

Zu zwei weiteren Bereichen möchte ich noch einige kurze Anmerkungen machen, bevor wir sicherlich durch die Berichte der Kreisbereitschaftsleitung, des JRK und der Sozialarbeit noch detailliertere Informationen über unseren Kreisverband für das  abgelaufene Geschäftsjahr 2004 erhalten:

1. Mitglieder und Spenden

Für den Kreisverband stellen nach wir vor die Einnahmen aus Mitglieds- und Fördermitgliedsbeiträgen eine wichtige Säule dar, um den Wirtschaftsplan in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen gestalten zu können. Allerdings stellt gerade die Entwicklung in diesem Bereich ein Sorgenkind für den Kreisverband dar, so haben wir im Jahr 2004 wieder einen Mitgliederrückgang zu verzeichnen.

Aus sog. Mailingaktionen und Spenden konnten im Jahr 2004 weitere Einnahmen erzielt werden. Spenden im Zusammenhang mit der Tsunami-Katastrophe, die direkt an den DRK-Kreisverband gespendet wurden,in Höhe von 10 T€ hat der DRK-Kreisverband Lauterbach zu 100 % direkt an das  DRK-Generalsekretariat nach Berlin weitergeleitet.

2. Öffentlichkeitsarbeit:

Die heute sog. Kommunikationsgesellschaft hat eigene Spielregeln entwickelt. Heute gilt: wer wahrgenommen werden will, muss sich Gehör verschaffen. Stetig, sachlich, kompetent, sympathisch, souverän, nur so schafft man Vertrauen.
Die Öffentlichkeitsarbeit, die heute eine wesentliche Vermittlerrolle zwischen dem Roten-Kreuz und der Öffentlichkeit darstellt, soll u.a.

  • die Leistungen unseren örtlichen Roten-Kreuzes bekannt machen
  • das Ansehen des DRK in der Öffentlichkeit verbessern
  • Fördermitglieder und Spender für das Rote Kreuz gewinnen
  • Neugierde und Interesse für die ehrenamtliche Mitarbeit von Aktiven in unseren Bereitschaften und anderen Gemeinschaften erzeugen
  • zu Blut- und Sachspenden anregen
  • die Nachfrage nach Dienstleitungen unseres Kreisverbandes wachhalten und dabei die qualitäts- und kundenorientierte Ausrichtung deutlich machen.

Der Öffentlichkeitsarbeit kommt somit eine Schlüsselfunktion unserer Arbeit zu. Im Jahr 2002 hatten wir in der hiesigen Presse 265 Mitteilungen

  • im Jahr 2003 konnten wir 313 Mitteilungen verzeichnen
  • aus diesen 313 wurden im Jahr 2004 insgesamt 428 Mitteilungen

Für die gute Zusammenarbeit möchten wir uns ganz herzlich beim Lauterbacher Anzeiger und Schlitzer Boten (Vogelsberger Wochenbote und Tipp) bedanken.

Dieser Bereich umfasst natürlich noch sehr viel mehr und natürlich auch relativ neue Medien, wie das Internet. Ein ganz herzliches Dankeschön an dieser Stelle an unseren ehrenamtlichen Webmaster, Herr Kreisgeschäftsführer a.D. Klaus Märker, der den Kreisverband in diesem Bereich hervorragend unterstützt und die Website zu einer der aktuellsten Rot-Kreuz-Internet-Auftritte gemacht hat.
Abschließend möchte ich Dank sagen:
den Vorstandsmitgliedern unseres Kreisverbandes, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und hierbei möchte ich alle mit einschließen, ob ehrenamtlich oder hauptamtlich, für die gute Zusammenarbeit

 
Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.

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Kreisbereitschaftsleitung: Ein sehr aktives Jahr 2004 liegt hinter uns

Im abgelaufenen Berichtsjahr 2004 wurden von den Helferinnen und Helfern der Bereitschaften des DRK Kreisverbandes Lauterbach insgesamt 23.618 Stunden ehrenamtlich und unentgeltlich geleistet.
Diese Arbeitsstunden kommen durch die verschiedenen Aufgaben der Bereitschaften zusammen wie z.B. in der Breitenausbildung, der Fachausbildung, Sanitätsdienste, Sitzungen, Übungen, Einsätze, Hilfstransport, Rettungshundearbeit, Blutspendetermine, Bereitschaftsabende, Altkleidersammlungen.

In der Breitenausbildung wurden folgende Lehrgänge abgehalten:

  • 17 LSM Lehrgängemit 350 Teilnehmern
  • 57 EHLehrgängemit 756
  • 2 E.H.am Kind Lehrg.mit 18
  • 5 EH Trainingmit 50 „ 1 EH Lehrg. m. Kindern.

In der Fachausbildung für die Helferinnen und Helfer wurden folgende Lehrgänge durchgeführt:

  • 2 Einweisungsseminare mit 31 Teilnehmern
  • 1 SAN A Lehrgang
  • 1 SAN B Lehrgang

Auf der Landesschule des DRK wurden nachfolgend aufgeführte Lehrgänge besucht

  • 3 Helfer ERGO Grundlehrgang 2 Helfer EH Ausbilder
  • 2 Helfer EH/SAN Fortbildung 1 Helfer KBL Semiar
  • 2 Helfer Mudul 7

Bei folgenden Veranstaltungen wurden Sanitätsdienste geleistet:
Wandertage, Vogelsbergralley, Fussballspiele, Radrennen „Rund um den Henninger Tune", Hessentag in Heppenheim, HR 4 Radtour, Reitturniere, Seniorenfahrten, Orgelund Chorkonzerte, Radsport Marathon, Prämienmarkt, Eishockeyspiele, EiskunstlaufMeisterschaften, Karnevalsveranstaltungen, Handballspiele, Hess. Kunstflugmeisterschaften,Konzerte.
Weiterhin beteiligten sich die Helferinnen und Helfer an Übungen mit Feuerwehren und des Sanitätszuges sowie den Kreisbereitschaftsabenden.

Im Jahr 2004 hatten wir zwei Brandeinsätze, einen Einsatz in Lauterbach (Schreinerei), einen Einsatz in Hochwaldhausen (Sägewerk).

Es wurden Kreisvorstandssitzungen und die Sitzungen des Landesausschusses der Bereitschaften von der Kreisbereitschaftsführung besucht.

Mit den Kreisverbänden Fulda, Hünfeld, Lauterbach und dem Bezirksverband Frankfurt sowie der Unterstützung des DRK Landesverbandes Hessen wurde auch in 2004 wieder ein gemeinsamer Hilfstransport nach Rumänien durchgeführt. Die Ziele waren ein Kinderheim in Victoria sowie das Rumänische Rote Kreuz in Targoviste und Focsan. Mit dem Hilfstransport wurde das Rumänische Rote Kreuz unterstützt, das z.Zt. einen Rettungsdienst und den Katastrophenschutz aufbaut. Der Wert des Hilfstransports (ca. 27 t) betrug etwa 40.000,-- Euro.

Die Rettungshundestaffel besteht aus acht Hundeführern und einem NachwuchsHundeführer mit 9 Hunden.
Die Hundeführer besuchten folgende Veranstaltungen:

  • Seminar Aufbau eines Rettungshundes, Rettungshundeeignungstest
  • Hessentag in Heppenheim,
  • Vorführung Tierheim Lauterbach

ebenso wird ein regelmäßiges Üben mit den Hunden durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 1.457 Stunden ehrenamtlich geleistet.

Die Aufzählung der geleisteten Arbeiten zeigt wie umfangreich die Arbeit im DRK ist. Für die vielen unentgeltlich von den Helferinnen und Helfern des DRK Kreisverbandes Lauterbach geleisteten Stunden bedankt sich die Kreisbereitschaftsführung ganz herzlich.

Ebenso möchten wir uns bei dem Vorstand des Kreisverbandes für die gute Zusammenarbeit bedanken.
Ein besonderer Dank geht an den Geschäftsführer des Kreisverbandes, Hern Ralf Dickei, für die tatkräftige Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit sowie an alle Mitarbeiter in der Geschäftsstelle.

Astrid Zinnel
Erich Schneider Kreisbereitschaftsleitung


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Bericht über die Sozialarbeit - Berichtsjahr 2004

Die Sozialarbeit des Kreisverbandes wurde auch in 2004 weiter ausgebaut.

Wir arbeiteten ständig daran, die ambulanten Hilfen für Senioren und Menschen mit Behinderungen weiter auszubauen und zu sichern.
Dazu haben wir in 2004 die offizielle Anerkennung zur Erbringung von Pflegeleistungen nach dem Pflegeleistungsergänzungsgesetz erhalten. Die gesetzliche Grundlage unserer Tätigkeiten wird damit immer breiter.
Zur Arbeit eines Wohlfahrtsverbandes gehört die Vertretung in den örtlichen Gremien. Wir sind vertreten in der Liga der freien Wohlfahrtsverbände, der AG § 78 KJHG, AG Wohlfahrtspflege, der Planungsgruppe zur Bedarfsdeckung für Menschen mit Behinderungen und dem Arbeitskreis „Mobile Elternschule".

Für Senioren
Haus-Notruf, Menü - Service,  Betreutes Reisen

Für Menschen mit Behinderungen
Beratungsstelle FED, Fahrdienst
Offene Hilfen - das Angebot für Menschen mit Behinderungen
Familienentlastender Dienst, Beratungsstelle und Fahrdienst betreuten in 2004 zusammen ca. 190 Familien, von denen sich einige selten, andere häufiger an die Dienste wendeten.

Sonstige
Mutter-Kind-Kuren(13 Anträge, 7 Genehmigungen)

Beratungsstelle
Die Beratungsstelle bietet Beratung für Menschen mit Behinderung, Schulintegrationshilfe und Ferienfreizeitmaßnahmen. Im Berichtszeitraum wurden 7 Hausbesuche, 8 Termine im Büro und 11 Termine in anderen Institutionen als allgemeine Beratungstermine vereinbart. Familien, die einen tragfähigen Kontakt mit den Offenen Hilfen haben, werden in aller Regel telefonisch beraten.

Schulintegrationshilfen
Das DRK, KV Lauterbach ist weiterhin als Integrationsfachdienst tätig. Eltern, Lehrer, Jugendämter, Ärzte wenden sich an den Dienst, wenn Fragen zu Schulintegrationshilfen entstehen.
Im Rahmen der Integrationshilfen zum Schulbesuch leisteten wir auf 5 Schülerlinien der Helmut-von-Bracken-Schule Begleithilfe. 15 Kinder erhielten Integrationshilfe während des Schulbesuches, einige für den gesamten Unterricht, andere nur stundenweise für bestimmte Fächer. Es waren im Bereich der Schulintegrationshilfen FSJ-Kräfte, Zivildienstleistende, 1 Krankenschwester, 1 Heilerziehungspfleger und angelernte Kräfte beschäftigt. Mit den Integrationshelfern werden in regelmäßigen Abständen Dienstversammlungen durchgeführt. Mindestens einmal im Schul-Halbjahr finden in der Schule Abstimmungsgespräche mit den
Lehrern, den Eltern, manchmal den betroffenen Kindern, den Integrationshelfern und der Beratungsstellenleitung statt.

Erholungsmaßnahmen: (ca. 15 zusätzliche Mitarbeiterinnen):
Erfreulicherweise konnte das Angebot an Erholungsmaßnahmen für Menschen mit Behinderungen von uns doch noch einmal ausgeweitet werden. Im Berichtszeitraum wurden vier Maßnahmen mit 48TeilnehmerInnen durchgeführt. Die Betreuung wurde von 27 Betreuern geleistet, die kürzeste Freizeit dauerte 5 Tage, die längste 14. In diesem Zusammenhang möchte ich gerne darauf verweisen, dass die Aktion Mensch diese Freizeiten in ganz erheblichem Umfang unterstützt. (Entlastungsstunden ca. 12.000 bei ca. 4560 Mitarbeiterstunden)

Fahrdienst
Beförderungen von Menschen mit Behinderung (außergewöhnlich Gehbehinderte und Blinde) Die Leistungen des Fahrdienstes haben 43 verschiedene Teilnehmer in Anspruch genommen, wovon 30 Personen mehrmals/regelmäßig gefahren wurden.

Familienentlastender Dienst
Die Nachfrage an Betreuung und Unterstützung ist im Jahr 2004 geblieben. 40 Teilnehmer/innen kamen kurz- als auch langfristig dazu, dafür fielen andere Teilnehmer raus. Bei einigen wurden Leistungen im Rahmen von Haushaltshilfe erbracht, bei anderen im Rahmen der Jugendhilfe, bei der Mehrheit handelte es sich um individuelle Betreuung und Gruppenbetreuung als Eingliederungshilfe oder Hilfe zur Pflege.

Individuelle Betreuungsleistunq
Das FED-Entlastungsangebot wurde besonders von Familien mit stark betreuungsbedürftigen älteren Angehörigen angefragt. Dazu kommt die steigende Nachfrage nach Jugendhilfeleistungen und Haushaltshilfe.
Insgesamt sind im vergangenen Jahr 70 verschiedene Personen im Vogelsbergkreis individuell betreut und bei diesen zusammen 6682 (5877 Betreuungs-/Entlastungsstunden, 805 Haushaltshilfe, 510 KJHG-Leistung) Stunden erbracht worden.

Betreuung in Gruppen
Die Gruppenbetreuungsstunden lagen bei 1263 bei 76 Betreuten. Bei durchschnittlich 6,25 Teilnehmern wurden 8718 Entlastungsstunden erzielt.
Die Erwachsenen konnten sich wie bisher in verschiedene Gruppenangebote nach Plan einwählen. Speziell für Jugendliche bestand das Angebot Jugendclub, der mit einer relativ festen Gruppenzusammensetzung in Lauterbach und einer zweiten kleineren Gruppe in Alsfeld stattfand. Für die Alsfelder Schüler gab es wie in den Jahren zuvor die Möglichkeit mittwochs nachmittags, außer in den Ferien, regelmäßig Betreuung in Anspruch zu nehmen.
Mehrtägige Gruppenbetreuungen
Der FED hat in 2004 für Kinder und Jugendliche 2 Wochenendbetreuungen und für Erwachsene 3 Wochenendbetreuungen organisiert und durchgeführt. Ziele waren das Berliner Feriendorf in Grebenhain, die Villa Phantasia in Oberstoppeln und ein Gästehaus nahe Bayreuth. Die Freizeiten hatten durchschnittlich 10,6 Teilnehmer und es sind dafür insgesamt rund 2216 Entlastungsstunden geleistet worden.

Ferienbetreuungen
Besonders während der Ferien entstehen für die Eltern sehr schwierige Betreuungssituationen, weil sie nicht soviel Urlaub wie die Kinder Ferien haben. Aus diesem Grunde bieten wir Tagesbetreuungen während dieser Zeiten an.
An 17 Tagen wurden in 2004 durchschnittlich 5 Kinder und Jugendliche im Rahmen der Ferien Tagesbetreuung versorgt und betreut (ca. 688 Entlastungsstunden).
Hier stehen jedoch Umstrukturierungsmaßnahmen an, da die Zusammensetzung der Gruppen sehr schwierig geworden ist, d.h. der Betreuungsschlüssel für Gruppen den Teilnehmern nicht mehr gerecht werden kann.

Mitarbeiterstamm des FED
Vorgenannte Betreuungen wurden mit Hilfe von rund 60 freien Mitarbeitern geleistet. (Teilzelt Angestellte, geringfügig Beschäftigte, Ehrenamtliche)
Neben den unterschiedlichen Beschäftigungsverhältnissen, in denen unsere Mitarbeiter stehen sind wie immer mehr als 1000 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet worden, ohne jegliche Aufwandsentschädigung.

Kooperationspartner
Die Zusammenarbeit mit den Schulen und Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) in Alsfeld und Herbstein ist sehr gut. Der Schulförderverein der Helmut-von-Bracken-Schule stellt jedes Jahr einen finanziellen Betrag zur Verfügung, der für Schülerinnen der Schule verwandt werden soll, die keinen Refinanzierungsanspruch haben und nicht selbst die Kosten übernehmen  können. Weiterhin stellt uns der Schulförderverein seine Fahrzeuge zur Verfügung.
Der Familienentlastende Dienst kooperiert mit Apo-Care im Bereich der Pflege.

Wohnraumanpassung
Im Auftrag der Beratungsstelle haben drei Mitarbeiterinnen an einer Fortbildungsreihe zur Wohnraumanpassung teilgenommen Leider konnten wir aus Kapazitätsgründen das Angebot „Wohnraumanpassung“ nicht intensiver vorantreiben. In 2005 startete das Projekt über den unseren Kreisverband.

Seniorengymnastik
Im Berichtsjahr hat eine Mitarbeiterin die Ausbildung zur Übungsleiterin begonnen. Zurzeit werden Übungsstunden in Lauterbach (DRK Haus) und Eichenrod (DRK-Haus) angeboten.
 


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DRK Bericht 2004 zur DRK Kreisversammlung
am 01.06.2005 in Hopfmannsfeld



Gruppengröße im Kreisverband

  • Derzeit 4 JRK Gruppen im KV
  • 3 Schulsanitätsdienste

Ortsvereinigungen und Gruppenleiter/innen

  • Lauterbach = neu seit 2004,
    Gruppenleiter: Daniela Rudolph und Marco Geiss
  • Lautertal = neu seit 2004,
    Gruppenleiter: Diana Knierim und Bianca Appel
  • Schlitz ,
    Gruppenleiterin: Sabrina Rippl
  • Grebenhain,
    Gruppenleiter: Stefanie Ossmann und Sabrina Herchenröder

    Gruppenstärke und Gruppentreffen in den jeweiligen OVs

    Lauterbach = 10 Jugendliche,  alle 14 Tage Donnerstags für 1,5 Std.
  • Lautertal = 15,  
    alle 14 Tage Dienstags für 2 Std.
  • Schlitz = 10,  
    jeden Mittwoch für 1,5 Std.
  • Grebenhain = 15, 
    jeden Mittwoch für 1,5 Std.


Gesamtgruppengröße JRK-Gruppen und Schulsanitätsdiensten:

  • knapp 100 Jugendliche

Zur Statistik den JRK-Gruppen:  

  • Alter 9 bis 17 Jahre,
    60% weiblich – 40% männlich
     

Schul-San-Dienste

  • NEU: Angersbach:
    16 aktive Schüler, Leitung: Christel Marusczyk
  • Grebenhain:           
    16 aktive Schüler, Leitung: G.K. Rollmann
  • Schlitz:                   
    12 aktive Schüler, Leitung: G. Harnischfeger

Aktivitäten und Besonderheiten des JRK im Jahr 2004

  • In allen JRK- Gruppen fand die Ausbildung in Erster Hilfe statt.
  • Einige JRK-ler haben sogar schon San-A gemacht
  • Mithilfe bei Sanitätsdiensten der Bereitschaften in machen OVs
  • Seminare und Themenarbeit zur Kampagne des LV (Kinderarmut)
  • Gemeinsame Ausflüge, Spieltage, Gewinnung von Spendengeldern für die Tsunami-Opfer , Unterstützung der Hilfe für das rumänische Rote Kreuz (Schlitz).......
  • Beteiligung am Jugendspektakel des Lauterbacher Stadtjugendrings am 16.10.04
  • Beschaffung von T-Shirts für alle JRK-ler durch den KV
         (und demnächst auch 2-3 Jacken pro Gruppe ; hier sollen die OVs mitbezahlen)
     

Ausbildungsstand Gruppenleitung im JRK in 2004

  • Alle Gruppenleiter/innen sind in EH ausgebildet oder Sanitäter
  • Die Leiter der SSDs  sind in der Regel mind. EH- Ausbilder
  • RK Einführungsseminar und Rechtsseminar bei fast allen Gruppenleitern (drei in 2004)
  • Pädagogische Woche besuchten zwei in 2004

Besonderheiten in 2005 und Aussichten für 2005

  • Flohmarkt in Lautertal
  • JRK- Kreiswettbewerb (Sieger: Schlitz)
  • JRK- Erlebniswochenende in der Rhön, vom 17. bis 19.06.05

Der JRK- Kreisleiter vertritt das JRK in folgenden Gremien:

  • JRK - Landesversammlung
  • Stadtjugendring Lauterbach
  • Netzwerk für Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Lauterbach
  • Kreisjugendring Vogelsberg e.V. (Vorstandsmitglied)


Herzlicher Dank geht an den Einsatz der Gruppenleiter/innen in den Ortsvereinigungen und den Leiter/innen der SSDs, ohne die eine Jugendarbeit unmöglich wäre.
Danke auch den Ortsvereinen für ihre selbstverständliche Unterstützung und natürlich dem Kreisverband, der immer wieder großzügig seine finanzielle und administrative Hilfe anbietet.
Fazit 2004:
2 neue JRK-Gruppen und ein neuer Schul-San-Dienst !!!!
 

Für die Zukunft wünscht sich das JRK, dass noch mehr junge Mitglieder gewonnen werden können.

Stephan Pussel
01.06.2005
 

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