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WILHELM-STABERNACK-STIFTUNG
spendet dem DRK – Kreisverband Lauterbach 12.000 Euro Im Jahr 2004 hat die Stiftung insgesamt 21.450 Euro für gemeinnützige Zwecke gespendet
Anlässlich der letzten Beiratssitzung der WILHELM-STABERNACK-STIFTUNG am 15. März konnte die Vorsitzende der Stiftung, Frau Ingrid Stabernack, dem Kreisverbandsvorsitzenden des Deutschen Roten Kreuzes, Lautertals Bürgermeister Norbert Södler, einen Scheck in Höhe von 12.000 € überreichen, mit dem es dem DRK möglich wurde, ein Spezialfahrzeug anzuschaffen für den behindertengerechten Transport von Mitmenschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind.
Das Fahrzeug, es handelt sich um einen FORD TOURNEO CONNECT mit langem Radstand, kann nach einem Umbau in einem Spezialbetrieb (Tieferlegung des Bodens und Einbau einer Auffahrrampe) einen Rollstuhl mit Fahrer und bis zu 4 Begleitpersonen aufnehmen. Aufgrund der kompakten Abmessungen und Ausstattung mit einem 1,8 L Turbodiesel ist das Fahrzeug sehr wendig. Es wurde noch am gleichen Tag in Dienst gestellt und wird nach Informationen von Ralf Dickel, Geschäftsführer des DRK, ab sofort für Fahrten im Bereich des Familienentlastenden Dienstes (FED) eingesetzt. Die WILHELM-STABERNACK-STIFTUNG hat mit ihrer Spende, die sie bereits im Herbst des letzten Jahres zugesagt hatte, 50 % der Gesamtkosten des Fahrzeugs übernommen.
 Das Bild zeigt Mitglieder des Stiftungsbeirates sowie von links den Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes, Ralf Dickel sowie den Vorsitzenden des DRK Kreisverbandes Norbert Södler bei der Übernahme des Fahrzeuges.
Im abgelaufenen Jahr 2004 hat die WILHELM-STABERNACK-STIFTUNG verschiedene gemeinnützige Einrichtungen und soziale Notfälle im Vogelsbergkreis mit insgesamt 21.450 € unterstützt, u.a. das Kreiskrankenhaus in Alsfeld, Beratungsstelle B:24 in Lauterbach, Hilfsgemeinschaft Landenhausen, Beratungsstelle Alsfeld der Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Betreuungsverein Vogelsberg e.V., Einrichtung der TAFEL Lauterbach/Alsfeld, sowie verschiedene andere Einrichtungen.
In der Beiratssitzung wurde über weitere Unterstützungsfälle der letzten Wochen entschieden und festgelegt, dass die Familien der von der Knochenmarkserkrankung betroffenen Zwillinge in Altenburg und der Gehirntumorerkrankung in Landenhausen sowie die Reinickendorfschule in Lauterbach (Schule für Lernhilfe) bei der Errichtung einer Kletterwand finanziell unterstützt werden.
Seit ihrer Gründung im Jahre 1983 durch Herrn Diplomkaufmann Wilhelm Stabernack, den im Jahre 1999 verstorbenen Geschäftsführer der STI Gustav Stabernack GmbH, hat die WILHELM-STABERNACK-STIFTUNG mehr als 220 000 € zur Unterstützung sozialer Notfälle und gemeinnützig anerkannter Einrichtungen zur Verfügung gestellt und damit ihre Verbundenheit mit dem Vogelsbergkreis und seinen Bewohnern eindrücklich unter Beweis gestellt.
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Funklehrgang erfolgreich
Unter der Leitung von Kreisausbilder - Funk - Thilo Märker, ( im Bild links) unterzogen sich 9 junge Helferinnen und Helfer der Ausbildung an den modernen Kommunikationsgeräten, die zum einwandfreien Ablauf eines Einsatzes unbedingt beherrscht werden müssen. Für diese Ausbildung stehen dem DRK nicht nur stationäre Funkgeräte, sondern auch eine mobile Leitstelle zur Verfügung, die mit modernsten Geräten ausgestattet ist.
Am Abschluß des Lehrgangs war auch Kreisgeschäftsführer Ralf Dickel (im Bild rechts)anwesend.
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Jahreshauptversammlung 2005 des DRK Ortsvereins Lauterbach, ein Beispiel ehrenamtlicher Leistung
In der Jahreshauptversammlung der DRK Ortsvereinigung Lauterbach im „Lauterbacher Hof erklärte Vorsitzender Thomas Falk, spektakuläre Ereignisse hätten nicht stattgefunden. Sein Dank galt den Spartenleitern und allen Rotkreuzlern, die auch 2004 wieder viele Stunden ihrer Freizeit für die gute Sache geopfert hätten. Bereitschaftsführer Jürgen Schad berichtete von 7 226 Dienststunden der Helfer der Bereitschaft Lauterbach im Berichtsjahr. Die Bereitschaft wurde bei über 100 Veranstaltungen, darunter waren Sportveranstaltungen, Wandertagen, Prämienmarkt, Einweihung des Wartenberg Ovals, Konzerte im Oval, Hessentag in Heppenheim, Radklassiker „Rund um den Henniger Turm", hessischen Kunstflugmeisterschaften und hr 4 Radtour eingesetzt.
Die Fernmeldegruppe (FM) nahm mit dem Sanitätszug an einer Übung im Bereich Schotten teil und veranstaltete eine eigene Übung. Die Führungskräfte besuchten Tagungen in der DRK Landesschule, an sechs Fachdienstabenden wurde die FM Gruppe aus und weitergebildet. An 25 Bereitschafts- und Fachdienstabenden wurden die im Sanitäts- und FM Dienst fortgebildet. Darüber hinaus wurden fünf Speziallehrgänge besucht. Die Bereitschaft beteiligte sich an einer Übung bei der Firma STI und in Schotten. Eine gemeinsame Nachtübung mit der Feuerwehr Angersbach schloss das Übungsprogramm ab. Bei einem Brand der Schreinerei Wacker in Lauterbach und bei je einem schweren Verkehrsunfall in Engelrod und in Burkhards war die Schnelleinsatzgruppe vor Ort. Die Bereitschaft besteht zurzeit aus 45 Personen, einem Arzt und fünf Führungskräften. Der Fahrzeugbestand blieb unverändert. Allerdings gab es durch erhöhte Anforderungen der Bereitschaft Engpässe bei den Einsatzfahrzeugen, so dass Schad den Wünsch nach einem weiteren Fahrzeug äußerte. Von den Ausbildern der Bereitschaft wurden 38 Lehrgänge (Lebensrettende Sofortmaßnahmen/Erste Hilfe/Erste Hilfe am Kind) durchgeführt. Neben der Rotkreuzarbeit wurde der Fahrzeugpark und das vorhandene Sanitätsmaterial überprüft, ergänzt und gewartet. Auch der gesellige Aspekt kam nicht zu kurz. Die Leiterin des Blutspendedienstes, Marika Groß, berichtete von zwölf Blutspendeterminen in Lauterbach und vier in Herbstein mit 1443 Spendern. Vom Blutspendeteam wurden dafür 1.025 Stunden aufgewendet. Im Vergleich zu 2003 sei ein deutlicher Rückgang an Blutspendern eingetreten, was zum Teil mit dem Erreichen der Altersgrenze zusammenhänge. Der Anteil der Erstspender ging von 60 auf 40 zurück. In Herbstein wurde das Team von den Maltesern unterstützt. Laut Daniela Rudolf zählt die wieder aktivierte Jugendrotkreuz Gruppe acht Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren. Neben einem Erste Hilfe Kurs gab es Besichtigungen und allgemeine Jugendarbeit. Aus dem Bericht der Seniorenbeauftragten Christa Graf ging hervor, dass jeden Monat eine gesellige Veranstaltung, zum Teil gemeinsam mit dem Seniorenclub der katholischen Kirche, stattgefunden hat. Dazu kamen Besichtigungen und Tagesfahrten. Aus dem Bericht von Schatzmeister Hartmut Rupp ging hervor, dass die Finanzen der 1571 Mitglieder zählenden DRK Ortsvereinigung geordnet und solide sind. Der Vizepräsident des DRK Landesverbandes und Kreisvorsitzende Norbert Södler stellte die gute Zusammenarbeit heraus. Das Hauptaugenmerk gelte dem Rettungsdienst. Seine Organisation setze ihre Mittel für verschiedene Projekte ein. Beim Landesverband sei mit der „Servicestelle Ehrenamt" eine Stabsstelle eingerichtet und mit Roland Albert besetzt worden. Dieser sei Ansprechpartner für alle Rotkreuzler. Södler bat, die Lehrgänge der Landesschule zu besuchen.
Gerno Hanitsch zeichnete für langjährige Mitgliedschaft Jürgen Seibert (30), Jürgen Schad (25), Udo Roßdeutscher (20), Michael Greb (15) Boris Fritsch und Jörg Görnert für je zehnjährige Zugehörigkeit zum DRK aus. Görnert bekam für seine jahrelange Ausbildertätigkeit in der Bereitschaft ein Präsent.
(Bericht und Bild von Alfred Hahner/LA 18.04.2005)
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