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Kreisverband Lauterbach e.V.
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Berichte über unsere Arbeit, Aktionen und Vereinsleben
Archiv 2017

Stark aufgestellte Helfer - Zahlreiche Investitionen

Kreisvorsitzende Bernhard Ziegler berichtete im Rahmen der Hauptversammlung des DRK-Kreisverbandes Lauterbach, dass im Geschäftsjahr 2016 117 000 Euro investiert wurden. Diese teilten sich auf in 86 000 Euro für Fahrzeuge, 22 000 Euro für Hausnotruf sowie 9000 Euro für sonstige Anschaffungen. Der Mitgliederstand reduzierte sich um 85 auf 2714. Im Bereich der Erste-Hilfe-Kurse gab es eine Steigerung von 169 auf 183 Lehrgänge in 2016, wobei sich die                         

Teilnehmerzahlen von 1853 auf 2063 erhöhten.  Mit 33 Terminen gab es keine Veränderungen im Blutspendebereich. Doch reduzierte sich die Anzahl der Spender von 4030 auf 3926. Ziegler ging auf den Bereich Betreuung ein, wo sich der Umsatz von rund 950 000 Euro in 2008 auf nunmehr rund 2,6 Millionen Euro im Jahr 2016 erhöht hat. Dies sei vor allem auf den gestiegenen Bedarf im Bereich der Sozialarbeit zurückzuführen.

Aktiven und langjähriges Engagement

Mit der Katastrophenschutzmedaille wurden (ab 2. Von links) Gerhard Karl-Rollmann, Christoph Muth und Bianca Muth durch Landrat Manfred Görig ausgezeichnet. Glückwünsche gab es vom DRK-Kreisvorsitzenden Bernhard Ziegler (links) sowie DRK-Kreisgeschäftsführer Ralf Dickel (rechts). Fotos: Stock

Über 20 000 Helferstunden

Kreisbereitschaftsleiter Björn Keilwerth verwies auf 20915 Helfer- stunden, die die hohe Aktivität in den einzelnen Ortsvereinen widerspiegele. Sie zeige aber auch, wie hoch das Ansehen des DRK in der Bevölkerung sei, da viele Vereine die Unterstützung des DRK benötigen beziehungsweise gern in Anspruch nehmen. Zu den Stunden trugen der Ortsverband Lauterbach 8500 bei, Lautertaler 1176, Freiensteinau/Nieder-Moos 3000, Schlitz 1822 und Grebenhain 6415.

 

„Soziale Arbeit“ hat 202 Mitarbeiter
Ein großer Arbeitsbereich ist die „Soziale Arbeit“ mit 202 Mitarbeitern, die 2016 in den 14 aktiven Bereichen über 1500 Kunden bedient haben, wie Yvonne Schäfer, Pädagogische Leiterin Soziale Arbeit berichtete. Sie nannte die Bereiche Altkleider-Container, Behindertenfahrdienst (BFD), Busbegleitung für Schüler, Familienbildungskurse (Eltern-Baby-Gruppe, Spiel- und Kontaktgruppe sowie Babymassage), Familienentlastender Dienst (FED), Frühe Hilfen (FH), Gesundheitskurse (Bewegungskurse/Seniorenkurse), Haushaltshilfe (HH), Hausnotruf (HNR), Menüservice „Essen auf Rädern“ (EAR), Mutter-Vater-Kind-Kuren, Schulintegration / Teilhabeassistenz (THA), „Sorglos Reisen“, sprich, betreutes Reisen, und den Suchdienst. Ziel für die Zukunft ist es, Angebote in die Fläche zu den Menschen zu bringen. Deshalb suche das DRK kreisweit Mitarbeiter für den FED, als Haushaltshilfe, als Übungsleiter für die Gesundheitskurse. Bei der Ausbildung ist Unterstützung möglich.

 

1,3 Millionen Euro für Rettungsdienst

DRK-Kreisgeschäftsführer Ralf Dickel verwies auf 18 832 Einsätze im Rettungsdienst; 112 weniger, als im Vorjahr. 1,3 Millionen Euro wurden 2016 investiert.

Kreisverband Lauterbach besitzt drei JRK-Gruppen

JRK-Kreisleiter Philipp Stehling nannte die JRK-Gruppen Schlitz, Lauterbach und Grebenhain, die auch jeweils eine Schulsanitätsdienstgruppe betreuen. Der Ortsverband Lauterbach hat aktuell 20 Mitglieder wobei 20 aus dem Schulsanitätsdienst des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums kommen. Beim JRK Grebenhain sind es aktuell 15 Mitglieder und beim JRK Schlitz neun Mitglieder, die allesamt auch im Schulsanitätsdienst der Gesamtschule Schlitz aktiv sind.

Hilfstransporte

Thomas Müller berichtete von zwei Hilfsgütertransporten, die von der DRK-Gemeinschaft der Kreisverbände Lauterbach und Hünfeld ausgeführt wurden. Dabei betrug die Transportmenge 23 Tonnen und lag bei einem geschätzten Warenwert von knapp 29 000 Euro. Es wurden rund 8500 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet.

Ehrungen

Landrat Manfred Görig bedankte sich bei Aktiven für langjähriges Engagement. Er zeichnete Gerhard Karl-Rollmann mit der Katastrophenschutzmedaille in Silber aus. Die Auszeichnung in Bronze erhielten Bianca und Christoph Muth (Salz) sowie Roy Schött (Ilbeshausen-Hochwaldhausen), der aber verhindert war. Er wies auch darauf hin, dass der Kreis rund 28 000 Euro für soziale Arbeit investiere. Zur „Ehrenkreisbereitschaftsleiterin“ ernannt wurde Astrid Zinnel (Breungeshain), die 33 Jahre als Kreisbereitschaftsleiterin im Einsatz war, durch den Kreisvorsitzenden Bernhard Ziegler sowie Kreisbereitschaftsleiterin Bianca Muth und Kreisbereitschaftsleiter Björn Keilwerth.

 

Text und Bilder stammen aus dem Lauterbacher Anzeiger
Ausgabe Freitag, 02. Juni 2017

Glückwünsche und Auszeichnungen

Kreisvorsitzender Bernhard Ziegler nahm mit Kreisbereitschaftsleiterin Bianca Muth die Auszeichnung von Astrid Zinnel vor. Auch Kreisbereitschaftsleiter Björn Keilwerth gratulierte (von links). Fotos: Stock

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Letzte Aktualisierung am Montag, 12. Juni 2017