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Berichte über unsere Arbeit, Aktionen und Vereinsleben
Archiv 2017

DRK-Ortsverein Lauterbach
„8500 Helferstunden im Zeichen der Menschlichkeit“

Weiterbildung und großes Engagement

„8500 Helferstunden im Zeichen der Menschlichkeit, 8500 Stunden, in denen Familien, Angehörige, Freunde auf ihre Väter, Mütter, Ehegatten, Kinder, Enkel, Freunde oder Angehörige verzichten mussten.“ Mit diesen Worten begann Bereitschaftsleiter Markus Schrimpf seine Bilanz 2016 in der Mitgliederversammlung der DRK-Ortsvereinigung Lauterbach im „Posthotel Johannesberg“. Von 58 Helfern hätten sich viele weitergebildet. 

Die Bereitschaft habe 31 Sanitätshelfer, 15 Rettungssanitäter, neun Rettungsassistenten, einen Notfallsanitäter und zwei Ärzte Notfallmedizin. Dank ihrer Zusatzqualifikation verfüge sie über vier Gruppenführer, zwei Zugführer, fünf Leitungskräfte, zwei Sanitätsausbilder, acht Erste-Hilfe-Ausbilder sowie zwei organisatorische Leiter Rettungsdienst. Vorsitzender Thomas Falk sprach in diesem Zusammenhang von „einer tollen Arbeit“ und einer „riesigen Zahl ehrenamtlich verrichteter Stunden“.

Gerhard Eckstein, Sebastian Schrimpf und Jörg Görnert von der Rettungsdienstleitung, Betriebsrats-Vorsitzender Thomas Traud, Karl Schneider, Ingo Koch, Jürgen Dietz und DRK-Geschäftsführer Ralf Dickel

Das Bild zeigt von links;  Der DRK-Vorstand mit den Geehrten, links Vorsitzender Thomas Falk, rechts Kreisvorsitzender Bernhard Ziegler, Kreisbereitschaftsleiterin Bianca Muth (Siebte von links)

Verschiedene Einsatzbereiche

Laut Schrimpf gab es 2016 115 Sanitätsdienste. Bei den 2340 Gesamtstunden sei das alle drei Tage ein solcher Dienst. Es gab 19 Bereitschaftsabende (814 Stunden), die im Schnitt von zehn bis 17 Helfern besucht wurden. Die meisten Stunden, nämlich 748, galten der Aus- und Fortbildung. Für Verwaltung wurden 524, für Lehrgänge beim Landesverband 469, für JRK-Abende 350, für Übungen 293, für Sitzungen 206, für Zugausbildung 200 und für Arbeitseinsätze 187 Stunden erbracht, hinzu kamen weitere Tätigkeiten. Stolz erwähnte er die Verstärkung des Rettungsdienstes mit 18 Einsätzen, das bedeute rund um die Uhr an 365 Tagen Einsatzbereitschaft mit einer Ausrückzeit von fünf Minuten. Der größte Einsatz war beim Brand der Firma ALX in Herbstein. Die Helfer besuchten diverse Schulungen des Landesverbands und auf Kreisebene.

 

Fernmelde- und Blutspendedienst

Der Fernmeldedienst, so deren Leiter Gerno Hanitsch, „ist eine Spezialabteilung der Ortsvereinigung“. Dieser sei viel auf Landesebene im Einsatz. Der alte VW-Bus stehe derzeit in Fritzlar, wo er „runderneuert“ wurde. Marika Groß (Blutspendedienst) erwähnte zwölf Blutspende-Termine in Lauterbach und drei in Herbstein (mit Unterstützung der Malteser), bei denen 1496 Stunden geleistet wurden. Es kamen 1314 Spender, darunter 59 Erstspender. Zu ihrem Bedauern gehe die Zahl der Spender zurück, das liege unter anderem auch an neuen Richtlinien, die Spender aufgrund von Erkrankungen, Fernreisen oder Medikamenten nicht mehr zuließen.

 

Aus der Jugendabteilung

Das Jugend-Rot-Kreuz hatte laut Paul Schimanski ein interessantes Jahr 2016. Es gebe fünf Gruppenleiter und 21 Schulsanitäter an der Alexander-von-Humboldt-Schule. Gruppenstunden fanden fast alle zwei Wochen statt. Die Kinder bekamen einheitliche Polo-Shirts, das JRK nutze verschiedene Aktionstage zu Präsentationen.

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DRK-Senioren

In Frischborn, so sagte Peter Seidel, gibt es eine aktive DRK-Gruppe von 45 bis 55 Senioren, die im Sommer Tagesausflüge unternahmen, sich bei Vorträgen informieren ließen, eine Weihnachtsfeier hatten, mit dem Turnverein Fastnacht feierten und ein Musical in Fulda besuchten. In diesem Jahr ist unter anderem eine Fahrt zu den Festspielen nach Bad Hersfeld geplant. Zur Seniorenarbeit in Lauterbach sagte Vorsitzender Thomas Falk, dass die Leiterin Christa Graf im Januar verabschiedet wurde; eine Nachfolgerin sei noch nicht gefunden.    Mit Freude vernahm die Versammlung aber danach, dass Stefanie Lexa sich jetzt bereit erklärte, diese Tätigkeit zu übernehmen.

 

Zwischen „Ehrenamt und Hobby“

DRK-Kreisvorsitzender Bernhard Ziegler war erfreut, in der Versammlung „eine so junge Truppe zu sehen“. Er bezeichnete die DRK-Arbeit als einen fließenden Übergang von Ehrenamt zu Hobby. Gemeinschaft und Kameradschaft gebe jedem etwas. Kreisbereitschaftsleiterin Bianca Muth lobte die gute Zusammenarbeit der einzelnen Bereitschaften im Kreis und die Arbeit zum Wohle der Mitmenschen. Kreisgeschäftsführer Ralf Dickel erwähnte 183 Erste-Hilfe-Kurse mit 2063 Teilnehmern. Die Retter wurden 2016 rund 19 000-mal gerufen. In den Rettungsdienst wurden 1,3 Millionen Euro investiert – überwiegend für Rettungsmittel (Fahrzeuge), Immobilien und Medizintechnik.

 

Mitgliederehrungen

Auszeichnungsschleifen für fünf Jahre Aktivität bekamen Melanie Blotenberg, Nicola Schmidt und Christina Post, für 20 Jahre Björn Keilwerth, Michael Geist und Michael Kremer, für 35 Jahre Thilo Märker und Marika Groß sowie  für 50 Jahre Gerno Hanitsch.

 

 

Text und Bild stammen aus dem Lauterbacher Anzeiger, Ausgabe 04.05.2017

Letzte Aktualisierung am Donnerstag, 11. Mai 2017