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Archiv 2016

Für die Hilfe im Ernstfall

Gestern nahm die neue Rettungswache in Herbstein ihren Betrieb auf / “Schutz wie im Ballungsraum“

Herbstein (ar)„Für die Bevölkerung im Vogelsberg muss der Schutz genauso gegeben sein wie im Ballungsraum“, betonte Landrat Manfred Görig zur feierlichen Eröffnung der neuen Rettungswache in Herbstein. Am Mittwoch um 7 Uhr startete die Erste Schicht in den Räumen der Rettungswache im Obergeschoss der Volksbankfiliale in Herbstein. Von nun an werden dort rund um die Uhr ein

Rettungsassistent und ein Rettungssanitäter im 12 Stunden-Wechsel mit einem anderen Zweier-Team ihren Dienst versehen. Die so für das Jahr insgesamt neun zusätzlichen Mitarbeiter wurden zum Teil von der Arbeitsgemeinschaft Rettungsdienst der DRK-Kreisverbände Alsfeld und Lauterbach neu eingestellt, zum Teil aus den eigenen Reihen rekrutiert.

neue Rettungswache in Herbstein nahm ihren Betrieb auf

Im Bild:  Großer Bahnhof für die neue Rettungswache in Herbstein, im Obergeschoss der Volksbank gelegen

Etwas später wurde gestern auch eine Rettungswache in Kirtorf offiziell ihrer Bestimmung übergeben. „Damit können wir die Lücke füllen, die wir hatten“, erklärte der Landrat im Hinblick auf die gesetzlich vorgeschriebene Zehn-Minuten-Hilfsfrist.

Alexander Schagerl, Vorstandsmitglied der VR-Bank Lauterbach-Schlitz, dankte als Hausherr insbesondere für die schnelle und unkomplizierte Abstimmung mit dem DRK, dem Landrat und dem Herbsteiner Bürgermeister. „Es ist toll, dass wir das eine oder andere auch unbürokratisch regeln konnten.“

Bürgermeister Bernhard Ziegler freute sich, nun eine Rettungswache in seiner Stadt zu haben. „Ich denke, wir sind uns einig, dass im Ernstfall jede Minute wichtig ist.“ Dem stimmte auch Ralf Dickel, Geschäftsführer der DRK-Arbeitsgemeinschaft , zu: „Mit dem Lückenschluss geht auf jeden Fall eine Verbesserung für die Bevölkerung einher.“

Letzte Aktualisierung am Montag, 5. September 2016

Bevor es zur Besichtigung der Küche, der sanitären Anlagen, des Aufenthalts und des Schlafraumes ging, ergriff noch Dr. Birger Freier, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes, das Wort: „ Der Standort wird nicht von der Anzahl der Einsätze abhängig gemacht werden.“ Hier verhalte es sich wie mit der Feuerwehr: Man sei froh, eine zu haben, aber auch froh, wenn sie nicht zum Einsatz komme. „ Die Bevölkerung wird aber auf jeden Fall von dem Standort und der Qualität der Mitarbeiter profitieren.“ Damit sei der Ausbau der Notfallversorgung im Kreis auch noch nicht am Ende, sondern der Kreis sei auf dem besten Wege, diese noch weiter zu verbessern.

Mit Herbstein und Kirtorf gibt es nun 13 Rettungswachen mit insgesamt 19 Fahrzeugen in den 19 Kommunen des Kreises.

Text und Bild stammen aus dem Lauterbacher Anzeiger – Ausgabe vom 2. Juni 2016

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