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Archiv 2015

Zwei Urgesteine verabschieden sich
 
Rettungsdienstleiter Otfried Trapp und Werkstattleiter Helmut Schneider treten Ruhestand an

Lauterbach (red). Das Deutsche Rote Kreuz hat seine langjährigen Mitarbeiter Otfried Trapp und Helmut Schneider in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
 
"Wir verabschieden heute zwei Mitarbeiter, die zusammen über 65-Jahre im DRK hauptamtlich tätig waren", begrüßte Ralf Dickel, Geschäftsführer der DRK- Arbeitsgemeinschaft Rettungsdienst der Kreisverbände Alsfeld und Lauterbach, alle geladenen Gäste im Rahmen einer Feierstunde im DRK Kreisverband in Lauterbach.

Otfried Trapp und Helmut Schneider verabschiedet

Im Bild: Ralf Dickel (Mitte) verabschiedete Otfried Trapp (rechts) und Helmut Schneider (Zweiter von links) in den Ruhestand.

Nach einer technischen Ausbildung und einer Tätigkeit als Zeitsoldat war Otfried Trapp ab Mai 1981 als Einsatzsachbearbeiter in der Zentralen Leitstelle des DRK in Alsfeld beschäftigt. In dieser Zeit bildete er sich zum Rettungssanitäter fort und absolvierte eine Leitstellenausbildung. Daran schlossen sich Fortbildungen zum Lehrrettungsassistenten und Ausbilder für Erste Hilfe und den Sanitätsdienst an. Am 1. Oktober 1991 übernahm Otfried Trapp die Funktion des Rettungsdienstleiters für das DRK im Altkreis Alsfeld. Nach dem Zusammenführen der Rettungsdienste Alsfeld und Lauterbach 1995 übernahm Otfried Trapp in 1997 die Funktion des Rettungsdienstleiters im Vogelsbergkreis. Während seiner aktiven Zeit setzte er sich stark für die Weiterentwicklung des Rettungsdienstes, auch über den Vogelsbergkreis hinaus, ein. Somit wurde er im Jahr 2013 in eine Arbeitsgruppe beim Regierungspräsidium Darmstadt berufen, die sich um die Umsetzung des neuen Notfallsanitätergesetzes kümmerte.
 
Der gelernte Kfz-Mechaniker Helmut Schneider nahm am 1. Mai 1978 seine hauptberufliche Tätigkeit beim DRK, Kreisverband Alsfeld, auf. Neben seiner Tätigkeit als Werkstattleiter absolvierte Schneider 1989 die Ausbildung und Prüfung zum staatlich geprüften Desinfektors. 1991 nahm er an einer Zusatzausbildung zum Sicherheitsbeauftragten teil und gehörte seit dieser Zeit dem Arbeitssicherheitsausschuss der Arbeitsgemeinschaft Rettungsdienst an.

"In allen Abschnitten Ihres beruflichen Werdegangs war Ihr Handeln geprägt durch unermüdliche Einsatzbereitschaft. Sie haben in hohem Maße Eigeninitiative und vielfältiges Organisationstalent bewiesen", lobte Dickel die beiden Mitarbeiter.
 
Ein Grußwort hielt der neugewählte Präsident des DRK-Landesverbandes Hessen, Nobert Södler. Dickel nutzte die Gelegenheit, Nobert Södler namens aller Rotkreuzler im Vogelsbergkreis zur Wahl herzlich zu gratulieren und ein erfolgreiches Wirken für den Landesverband zu wünschen. Als kleines Präsent überreichte Dickel ihm ein paar "Beruhigungstropfen" für seine erste Amtsperiode.
 
Dr. Sven Holland, Leiter der Allgemeinen Gefahrenabwehr und Kreisbrandinspektor im Vogelsbergkreis, schloss sich mit einem Grußwort an und lobte besonders die Zusammenarbeit mit Trapp und Schneider.
 
Ebenfalls beglückwünscht wurden beide durch Timm Tristan Berg, Kreisverbandsarzt des DRK-Kreisverbandes Alsfeld und Notarzt im Vogelsbergkreis, der von seinen Anfängen und dem ersten Zusammentreffen mit Trapp und Schneider berichtete, da er bereits als Zivildienstleistender für das Rote Kreuz im Vogelbergkreis tätig war.
 
Umrahmt wurde die Feierstunde durch das Trio "Bloads Musik" aus Angersbach, das die Gäste mit Liedern auf Platt unterhielt.
 
Mit den Worten "Sie können mit Stolz auf eine erfüllte Dienstzeit und auf ein erfolgreiches Arbeitsleben zurückblicken", verabschiedete Dickel die beiden Urgesteine des DRK in den Ruhestand.

Quellenangaben:
Der Text stammt aus dem Lauterbacher Anzeiger, Ausgabe 09. Dezember 2015

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Letzte Aktualisierung am Mittwoch, 30. Dezember 2015