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Archiv 2015

Notfallsanitäterausbildung gestartet
 
Sechs Auszubildende wagen den Start in den interessanten und abwechslungsreichen Beruf

Am Mittwoch begrüßten im DRK-Haus an der Hohen Bergstraße DRK-Geschäftsführer Ralf Dickel und der Leiter der DRK Arbeitsgemeinschaft Rettungsdienst der Kreisverbände Alsfeld und Lauterbach, Ottfried Trapp den ersten Ausbildungslehrgang zum neuen Berufsbild des Notfallsanitäters.

Die Ausbildung erstreckt sich über drei Jahre, ist umfassend und soll am Ende die Auszubildenden so geschult haben, dass sie eigenverantwortlich auf dem Rettungswagen arbeiten können. Die sechs Auszubildenden wurden per deutschlandweiter  Ausschreibung ermittelt.

Ausbildungslehrgang zum neuen Berufsbild des Notfallsanitäters

Im Bild v.l.: Rettungsdienstleiter Otfried Trapp (links) Jörg Görnert, Rolf Heinrich Brinkmann, Mitte die Auszubildenden und Geschäftsführer Ralf Dickel (rechts)

Voraussetzung für die Ausbildung ist die „Mittlere Reife“. Unter ca 50 Bewerbungen waren auch welche aus anderen Bundesländern. In einer Vorstellungsrunde stellten sich die Auszubildenden vor.

Geschäftsführer Ralf Dickel stellte zunächst zwei erfahrene Mitarbeiter vor, die für die Ausbildung der künftigen Notfallsanitäter verantwortlich sind: Praxisanleiter Rolf Heinrich Brinkmann und Jörg Görnert, Notfallsanitäter und QM-Beauftragter, Medizinprodukte-Beauftragter und Desinfektor.

Eva H. (33) aus Gemünden, hat ein Studium abgebrochen und wurde zur Rettungsassistentin ausgebildet. Sie interessiert sich für Notfallmedizin und möchte deshalb diesen Beruf ergreifen. Jeroen Perner (22) aus Grebenau erlernte nach der FOS - Ausbildung den Beruf eines Kochs, möchte aber künftig im Gesundheitswesen arbeiten. Jesi von Dietze (19) aus Ober-Moos machte nach dem Abitur eine FSJ-Ausbildung zum Rettungssanitäter und möchte sich jetzt weiterbilden. Angelika Trost (20) aus Brauerschwend hat sich nachdem Abitur zur Rettungssanitäterin ausbilden lassen und unterzieht sich ebenfalls der dreijährigen Ausbildung.

Michael Thonius (22) aus Fulda hat sich während seiner Schulzeit an der Konrad-Zuse Schule in Hünfeld als Schulsanitäter betätigt und sich als Rettungssanitäter ausbilden lassen und möchte den Beruf als

Letzte Aktualisierung am Freitag, 18. September 2015

Notfallsanitäter ergreifen. Martin Link (27)aus Steinau an der Straße hat bei der Telekom in Fulda eine Ausbildung absolviert. Er gehört der Freiwilligen Feuerwehr an und möchte diesen Beruf ergreifen. Ralf Dickel stellte  fest: „Sie haben eine gute Entscheidung getroffen, weil Sie sich für eine Interessante, anspruchsvolle und abwechslungsreiche Ausbildung entschieden haben und ich freue mich schon heute, wenn ich Ihnen zum bestandenen Examen gratulieren darf“. Ein umfangreiches Curriculum liegt der Ausbildung zugrunde. So werden die Auszubildenden in 1920 Stunden theoretisch und 2680 Stunden praktische intensiv auf den Einsatz als Notfallsanitäter sowohl in der Rettungsdienstschule in Gelnhausen als auch in den hiesigen Krankenhäusern und auf den Rettungswachen im Kreis auf ihren künftigen Beruf vorbereitet.

Auch die Anforderungen an die Ausbilder in der Arbeitsgemeinschaft Rettungsdienste sind gestiegen, bemerkte Ottfried Trapp. So werden für die Ausbildung  zum Notfallsanitäter mit Rolf Heinrich Brinkmann und Jörg Görnert erfahrene Praxisanleiter diesen Teil der Ausbildung übernehmen. Den Azubis wurde eine Terminübersicht der theoretischen, klinischen und praktischen Ausbildung übergeben.

Bericht und Bild von unserem Mitarbeiter Alfred Hahner

Quellenangaben:
Text und Bild entstammen dem Lauterbacher Anzeiger,
Ausgabe 05.09.2015

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