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Archiv 2015

Realitätsnahes Szenario: Verletzte nach Gasunfall
 
Übung Großaufgebot an Rettungskräften aus dem Vogelsberg in Eichenrod / Positive Manöverkritik

Auch das DRK war im Einsatz: Lebensecht waren die Verletzten dargestellt, die es zu retten galt.

EICHENROD - (gst). 84 Feuerwehrangehörige, 28 Männer und Frauen des Rettungsdienstes, alle sieben Lautertaler Feuerwehren, der in Lautertal stationierte Einsatzleitwagen 2 des Vogelsbergkreises, das Katastrophenschutzfahrzeug LF 10/6 und vom DRK der 1. Sanitätszug sowie der 2. Betreuungszug boten jetzt bei einer Großübung im Rahmen des Gemeindefeuerwehrtages von Lautertal ein imposantes Bild. Die gemeinsame Übung von Feuerwehr und DRK stand auch in Verbindung mit dem 40-jährigen Bestehen des Ortsvereins Lautertal. Feuerwehr und DRK dokumentierten ein eindrucksvolles Bild ihrer Leistungsfähigkeit.

Zahlreiche Zuschauer verfolgten das Geschehen und in vielen Gesprächen, zollten diese den Rettungskräften große Anerkennung, da die Einsatzkräfte ihre mitgeführten Gerätschaften gut beherrschten. Deutlich wurde auch, welche finanziellen Investitionen von Gemeinde und DRK getätigt werden, um solches Material vorzuhalten.

Die Übung war von Gemeindebrandinspektor Klaus Köhler, seinen Stellvertretern Hubert Helm und Fabian Schleuning, dem Wehrführer von Eichenrod, Matthias Wiegand, und dem DRK-Mitglied Uwe Lang ausgearbeitet worden. Wiegand war auch deshalb dabei, weil der Metallbaubetrieb Wahl in Eichenrod das Übungsobjekt war und aufgrund der örtlichen Gegebenheiten ein größeres Übungsszenario realitätsnah gestaltet werden konnte.

Durch eine Gasverpuffung in der Produktionshalle waren fünf Personen verletzt worden, ein Teil hatte dabei Brandverletzungen erlitten und weitere acht Personen waren durch die Explosion so geschockt, dass sie orientierungslos durch die Werkshalle irrten, eine davon auch leicht verletzt. Deshalb stand zunächst die Menschenrettung für die Feuerwehr im Fokus, wobei die Atemschutzgeräteträger besonders gefordert waren. Hier waren

Realitätsnahes Szenario nach Gasunfall
Verletzte nach Gasunfall
40-jährigen Bestehen des Ortsvereins Lautertal

sogar Bürgermeister Heiko Stock sowie der ehemalige Gemeindebrandinspektor Alfred Lang unter den erschwerten Einsatzbedingungen dabei.

Die aufgefundenen Verletzten wurden an die DRK-Einsatzkräfte übergeben, die realitätsnah die Erstversorgung übernahmen und den weiteren Transport in die entsprechenden Krankenhäuser veranlasste.

Von der Feuerwehr wurde auch die Brandbekämpfung übernommen, wobei sich der Einsatz des LF 10/6 als besonders effektiv erwies, da sofort Löschwasser zur Verfügung stand und die Wasserversorgung durch Hydranten und eine Lange-Wege-Strecke vom „Eisenbach“ her ohne großen Zeitdruck aufgebaut werden konnte, sodass das weitere benötigte Nass dann zur Verfügung stand.

Bei der anschließenden Manöverkritik im Dorfgemeinschaftshaus bedankten sich Gemeindebrandinspektor Klaus Köhler und Uwe Lang bei allen Einsatzkräften. Vom DRK Grebenhain waren vier Kräfte, aus Freiensteinau zwei, aus Lauterbach acht, aus Lautertal zehn und vom Malteser Hilfsdienst Herbstein vier gekommen.

Lob galt insbesondere auch Bianca Zinnel von der Bergwacht Schotten, die mit ihren Mimen, entsprechend geschminkt, die unterschiedlichen Verletzungen dargestellt hatten.

Text und Bild stammen vom Lauterbacher Anzeiger, Ausgabe 11.05.2015

Feuerwehr und DRK dokumentierten ein eindrucksvolles Bild

Letzte Aktualisierung am Freitag, 15. Mai 2015

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